Allgemeine Berichte | 15.11.2017

Dorf des Goldbechers feierte St. Martin

250 Menschen zogen durch den Ort

Warm eingepackt, Kälte und Feuchtigkeit trotzend spielte das Tambourcorps Edelweiß Fritzdorf für die Menschen, die dem Martinszug gefolgt waren.CEW

Wachtberg-Fritzdorf. Viele Kinder mit Familien und Freunden hatten am zweiten Donnerstag im November um 18 Uhr den Weg zum Dorfplatz in Fritzdorf gefunden. Etwa 250 Menschen setzten sich von dort aus, dem St. Martin folgend, zum Zug durch den Ort in Bewegung. An vielen schön geschmückten Häusern vorbei sangen sie mit der musikalischen Unterstützung des Tambourcorps Edelweiß Fritzdorf Martinslieder. Am wärmenden Feuer hinter dem Sportplatz sammelte man sich, um dort die Martinsgeschichte über den Lautsprecher eines Feuerwehrfahrzeugs zu hören.

Die Stimme erklärte verständlich die Wichtigkeit der Handlungsweise aus der überlieferten Geschichte, weil sich St. Martin dem Soldatendasein abgewandt und seinen Mitmenschen zugewandt hatte. „Deshalb feiern wir heute noch das Sankt-Martins-Fest“, war zu hören. Nachdem sich die Kinder, ihre Freunde und Verwandten ausreichend gewärmt und das Feuer genossen hatten, zogen sie singend zurück bis zur Turnhalle, um dort den Ausklang des Martinsabends zu genießen. Der Heilige Mann alias Markus von Sturm verteilte die Martinswecken an die Kinder und lud sie zu warmem Kakao ein. Im weiteren Verlauf des Abends feierten die Fritzdorfer den Abend mit Döppekooche, Kartoffelsalat und Würstchen. Für den Durst nach dem langen Marsch wurden Limo, Cola, Wasser oder Bier ebenso wie Weißwein oder Rotwein gereicht. Im Lauf des Abends fanden etwa 100 Preise in einer Livetombola ihre glücklichen Gewinner. Während der Feier zogen viele Kinder mit erwachsener Begleitung durch den Ort zum traditionellen Schnörzen. An bunt geschmückten Häusern wurden sie willkommen geheißen und erhielten nach der Darbietung eines Martinslieds Süßigkeiten. Auch in Fritzdorf hatten für die Gestaltung des Festes viele Hände zusammengearbeitet. Die Freiwillige Feuerwehr war mitsamt der Jugendfeuerwehr mit insgesamt etwa 20 Kräften und mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Der Ortsfestausschuss unter der Leitung von Hendrik Theriete hatte für die Organisation gesorgt, Preise gesammelt und mit vielen helfenden Händen die Turnhalle als Festort gestaltet.

Gut gewärmt am Martinsfeuer lauschten Kinder, Freunde und Familien der Martinsgeschichte, die über einen Lautsprecher gut hörbar für alle vorgelesen wurde.

Gut gewärmt am Martinsfeuer lauschten Kinder, Freunde und Familien der Martinsgeschichte, die über einen Lautsprecher gut hörbar für alle vorgelesen wurde. Foto: Chris Weber

100 Preise erwarteten die Feiernden bei der Livetombola in der Turnhalle.

100 Preise erwarteten die Feiernden bei der Livetombola in der Turnhalle. Foto: Chris Weber

Warm eingepackt, Kälte und Feuchtigkeit trotzend spielte das Tambourcorps Edelweiß Fritzdorf für die Menschen, die dem Martinszug gefolgt waren.Fotos: CEW Foto: Chris Weber

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