Allgemeine Berichte | 08.10.2017, 16:30 Uhr

Ökumenischer Arbeitskreis Bad Hönningen/Rheinbrohl/Hammerstein

30 Jahre Friedenswanderung

Tolle Entwicklung vom Familiengesprächskreis zum Ökumenischen Arbeitskreis

Die Teilnehmer der Friedenswanderung am Friedenskreuz. privat

Rheinbrohl. Mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst, gehalten von den Pfarrern Christian Scheinost und Christoph Schwaegermann und feierlich mitgestaltet vom Rheinbrohler Projektchor „Intakt“ unter der Leitung von Diakon Andreas Wiest, begann die diesjährige Friedenswanderung in der St. Suitbertuskirche Rheinbrohl. Dazu hatte wie jedes Jahr der ökumenischen Arbeitskreises Bad Hönningen/Rheinbrohl/Hammerstein eingeladen. In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Christian Scheinost kurz an die Anfänge dieser mittlerweile traditionellen Veranstaltung. Von der Dankbarkeit über lange Jahre des Friedens in der Heimat bis zur heutigen bangen Frage: „Frieden – in unseren Zeiten?“, liegen 30 Jahre. Dreißig Jahre aber auch von den ersten zaghaften Anfängen ökumenischer Gemeinsamkeit bis zur heutigen, fast schon selbstverständlichen Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit. Die Frauengemeinschaften beider Kirchen gaben nach dem Gottesdienst auf dem Kirchenvorplatz zum Start der Wanderung einen spirituellen Impuls. Im Anschluss daran machten sich die Teilnehmer auf den Weg zur Christinenhöhe. Vorher jedoch gab es an der Kolpinghütte ein weiteres Innehalten. Die Kolpingfamilie Rheinbrohl übernahm die Gestaltung dieser Station.

Anschließend ging es weiter durch einen herbstlich verzauberten Wald zum Friedenskreuz, das vor dreißig Jahren vom Rheinbrohler Familiengesprächskreis errichtet wurde. Die zahlreichen Schilder an seinem Stamm bezeugen die vielen Wanderungen im Laufe der Jahre dorthin und auch die Eiche, die seinerzeit dort als Symbol gepflanzt wurde, hat sich gut entwickelt. Selbstverständlich wurde auch in diesem Jahr ein Schild mit dem Motto und der Jahreszahl am Stamm des Friedenskreuzes angebracht.

Werner Frorath als Vorsitzender des damaligen Familiengesprächskreises und Initiator der Wanderung, hielt einen Rückblick auf die Anfänge und die Weiterentwicklung zum heutigen Ökumenischen Arbeitskreis, den er einige Jahre als Vorsitzender geführt hat. Als kleinen Dank für sein jahrelanges Engagement überreichte ihm die heutige Vorsitzende Margret Eckart ein Buchgeschenk.

Mittlerweile hatte sich die Herbstsonne durch den Nebel gekämpft und wärmte die Friedenswanderer auf ihrem weiteren Weg vorbei am Lampenthaler Hof in Richtung Arienheller, wo schon das Mittagessen, vorbereitet von der Küche des Rheinwaldheimes, auf die Wanderer wartete. Bei strahlendem Sonnenschein in herbstlicher Stimmung schmeckte es draußen besonders gut. Zuvor jedoch hielten beide Pfarrer in der Kapelle des Seniorenheimes einen kurzen Abschlussgottesdienst. Mit den Worten Jesu: „Frieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch, einen Frieden, den die Welt nicht geben kann“, wurde auch an die Verantwortung jedes Einzelnen appelliert, für den Frieden untereinander Sorge zu tragen.

Ein großes Lob gilt allen Aktiven, die ihren Beitrag zu dieser Wanderung geleistet haben, sowie den Linzer Friedenswanderern, die ihre Verbundenheit mit dem hiesigen Ökumene-Kreis zum Ausdruck brachten.

Die Teilnehmer der Friedenswanderung am Friedenskreuz. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Ausbildungsmesse Rheinbach
Anzeige Dentino Club
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
2851

Im Bereich der Ramersbacher Straße wird gebaut:

Ahrweiler: Vollsperrung bis Sommer 2027

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die städtische Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft (AuEG) beginnt in der Ramersbacher Straße in Ahrweiler bald eine umfassende Kanalbaumaßnahme. Dabei werden der Regen- und Schmutzwasserkanal sowie Hausanschlüsse erneuert bzw. saniert.

Weiterlesen

Die Ahr in Kreuzberg im Sommer 2026. Foto: ROB
872

Friedrich Merz erteilte der Finanzierung der Regenrückhaltebecken über den Wiederaufbaufonds eine Absage:

Rückhaltebecken-Finanzierung: Große Enttäuschung im Ahrtal

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler zur Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus Mitteln des Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. In seinem Antwortschreiben werden verschiedene Gründe angeführt, aus denen die vom den Kreisen vorgeschlagene Verwendung der Mittel des Wiederaufbaufonds aus Sicht des Bundes nicht möglich sei.

Weiterlesen

Symbolbild
745

Die Übertragung erfolgt über Insekten - verstorbenes Pferd war infiziert

Shamonda-Virus breitet sich in Deutschland aus: Kreis Mayen-Koblenz betroffen

Kreis MYK. Das Shamonda-Virus (SHAV) hat sich in verschiedenen Regionen Deutschlands ausgebreitet und wurde auch im Landkreis Mayen-Koblenz bei Rindern nachgewiesen. Neben Rindern sind auch andere Tierarten wie Pferde, Schafe, Ziegen und Kameliden, darunter Lamas und Alpakas, empfänglich für das Virus, das durch Insekten übertragen wird. Aufgrund der aktuellen Situation informiert das Veterinäramt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Tierhalter und rät zu Schutzmaßnahmen.

Weiterlesen