Obst- und Gartenbauverein Rheinbreitbach
30 Mitglieder machten sich auf zu einer Wanderung im Rheingau
Rheinbreitbach. Der Wanderführer und seine „bessere Hälfte“ wussten natürlich schon Bescheid, was die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Rheinbreitbach erwartet, denn sie sind den Wanderweg schon zweimal vorgelaufen. Das einzige, was nicht planbar war und ist, dürfte die Laune des Wettergotts betreffen. Selbst ein paar Tage vor dem Start am Bahnhof in Unkel war es trüb und regnerisch, sodass die Teilnehmerzahl schwankte. Aber wie sollte es anders kommen?
An diesem Tag war ein richtig sonniger Tag. Und so machten sich fast 30 Mitglieder auf zu einer Wanderung der Superlative von Assmannshausen nach Geisenheim im Rheingau. Gleich nach der Bahnfahrt über Koblenz ging es per Sessellift auf die Höhen des Rheintals. Eine ruhige und ruckelfreie Fahrt führte über die Weinhänge und an sonnendurchfluteten Bäumen und Sträuchern vorbei zum Niederwald.
Die nun beginnende Wanderung führte vorbei an grandiosen Aussichtspunkten auf den Rhein zum sogenannten Niederwald-Denkmal mit seiner Germania. Stets den Blick nach Westen gerichtet, sah sie noch so aus wie auf dem Foto der fünfziger Jahre, das eine Mitwanderin spaßeshalber mitgebracht hatte. Hier ist sie als 19-Jährige vor der Germania zu sehen, natürlich in Schwarz-Weiß.
Nach der knappen Pausierstunde zogen alle weiter zur Benediktinerinnenabtei St. Hildegard. Das große und mit rotem Felsstein erbaute Kloster kann leicht als romanisches Bauwerk betrachtet werden, in Wirklichkeit wurde es aber erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut. Eine imposante Erscheinung und mit weitem Blick über die Weinfelder ins Rheintal.
Der Abschluss der Wanderung war natürlich auch bestens vorbereitet, denn Tische und Stühle im Garten eines Weinguts deuteten darauf hin, dass jetzt noch etwas gegessen, getrunken und ausgeruht wird. Weitere Informationen unter www.ogv-rheinbreitbach.de.
