„Schatten und Licht“ – Ausstellung in der Alten Schreinerei von Maria Laach

31 zeitgenössische Künstler präsentieren ihre beeindruckenden Werke

Bis zum 17. April 2021 jeweils Freitag, Samstag und Sonntag (außer an Feiertagen) um 13, 14, 15 und 16 Uhr

28.09.2020 - 10:43

Maria Laach. Unter dem Titel „Schatten und Licht“ wurde am vergangenen Freitag in den Räumen der alten Schreinerei in Maria Laach wieder einmal eine Ausstellung eröffnet, die man sich unter keinen Umständen entgehen lassen sollte.

Nach den beiden hochkarätigen Ausstellungen über das Leben und Werk des Paters Theodor Bogler OSB (2018) sowie „Asche und Feuer“ (2019) dürfte auch die aktuelle Kunstschau von großem Interesse sein. Sie kann bis zum 17. April 2021 jeweils Freitag, Samstag und Sonntag (außer an Feiertagen) um 13, 14, 15 und 16 Uhr in Augenschein genommen werden. „Dies zeigt, dass Kunst im Kloster eine besondere Anziehungskraft entwickelt. Unsere Abtei ist damit sowohl ein geeigneter Ort der Kunstvermittlung als auch ein Raum, in dem Menschen die Wichtigkeit von Glaube und Kunst für ihr eigenes Leben als auch für die Gesellschaft entdecken können“, so Bruder Stephan Oppermann, der sich auch als Künstler bereits über die Region hinaus einen hervorragenden Namen gemacht hat.

„…und mein Vertrauter ist die Finsternis.“ Dieser letzte Halbsatz des Psalms 88 in der Predigt eines Mitbruders inspirierte ihn, eine Ausstellung zum Thema „Schatten und Licht“ zusammenzustellen. Gemeinsam mit Katharina Brellochs, die bereits die beiden Bogler-Ausstellungen mit vorbereitet hatte, wurden etwa zwei Jahre lang Ideen und Konzepte diskutiert, verworfen oder weiterentwickelt. Insgesamt sind in der Ausstellung 31 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken vertreten, bei denen es sich allesamt um Weggefährten von Bruder Stephan handelt: Br. Joseph Belling, Anna Becker, Sophia Bernhardt, Joseph Beuys, Sabine Borges Teixeira, Jo Bukowski, Tony Cragg, Theo Dohmen, Felix Droese, Irmel Droese, Diodor Dure, Ettl Georg, Bert Gerresheim, Hermann Hesse, Martin Kätelhön, Br. Oswald Kettenberger, Markus Lüpertz, Heinz Mack, Gerhard Marcks, Ulrich Mekiska, Soulis Moustakidis, Br. Stephan Oppermann, Sr. Mirjam Pesch, Harry Plein, Josef Reidmacher, Haki Ritzerfeld, Br. Lukas Ruegenberg, Andreas Scholz, Katharina Sieverding, Johannes Stüttgen und Günther Uecker.

Anlässlich der offiziellen Eröffnung am Freitag, dem 25. September 2020, zu der wegen der vorgegebenen Corona-Sicherheitsmaßnahmen nur wenige Teilnehmer eingeladen waren, begrüßte Pater Petrus Nowack (Prior-Administrator) u.a. auch den Landtagsabgeordneten Marc Ruland, der seine ausgesprochen einfühlsam und überzeugend formulierte Laudatio dem Thema „Schatten und Licht“ widmete.

In seiner Begrüßungsrede sagte Pater Petrus u.a.: „In Werken zeitgenössischer Künstler machen wir uns auf einen Weg und begegnen in besonderer Weise dem Geheimnis unseres Lebens. Was dieses Geheimnis ausmacht, umschreiben wir oft in Gegensätzen. Gegensätze wollen nicht trennen, sondern ergänzen und vertiefen. Die älteste Teilung eines Ganzen, die älteste Erfahrung einer Ergänzung dürfte das Phänomen des Lichtes und des Schattens sein. Da ist der biblische Schöpfungsbericht, der auf altorientalische Vorbilder zurückgeht. Er beginnt mit der Finsternis, aus der heraus das Licht hervorgeht und geschaffen wird. Da ist das Selbstverständnis der frühen Christen, die die Taufe als Erleuchtung bezeichnen – das neue Leben, das sich abhebt von der Dunkelheit des bisherigen Lebens. Nur wo es den Schatten gibt, den dunklen Bereich, in den kein Licht fällt, kann es das Sichtbare geben, das im Licht liegt. Werden wir also auf dem Weg durch die Ausstellung zu entdeckenden Grenzgängern, die um die Vielfältigkeit und Mehrdimensionalität unseres Lebens wissen. Dafür sei Dank, dass uns dieser Einstieg in unser alltägliches Lebens geschenkt wird.“

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Gar nicht. Wofür brauchen wir Halloween, wenn wir Karneval haben?
Ich freue mich schon auf den Besuch der kleinen Monster und habe kiloweise Süßigkeiten besorgt.
Oh. Stimmt - ihr erinnert mich daran, dass ich am 31. die Rolläden runter mache und das Licht auslasse.
So richtig kann ich mich für Totenköpfe und Kunstblut nicht begeistern ... ich freue mich auf Kugeln, Glocken und Sterne.
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Kommentare
Harald Zobel:
Gute Ideen und Lösungsvorschläge, die in der Pandemie dienlich wären, interessieren viele Menschen nicht. Auch nicht wenn es um Kinder geht. Die physischen und psychischen Spätfolgen, die unsere Kinder durch das Tragen einer "Schutzmaske" erleiden, sind noch garnicht abschätzbar. Die Kritiker des Kommentars von Herrn Dr. Bollinger, glänzen vor allem durch Desinteresse und Halbwissen. Sie leisten hier keinen positiven Beitrag. Es geht wie immer nur um das diskreditieren der AfD, aufgebaut auf abgedroschenen Phrasen. Herr Dr. Bollinger und Herr Bleck sind hervorragende Politiker in Kommunal-, Landes-, und Bundespolitik. Sie interessieren sich noch für die Probleme der Bevölkerung. Was die Politiker der anderen Parteien in den letzten Jahren mit oder ohne "Abschluss" zustande gebracht haben, liest sich wie ein "Schwarzbuch der Politik" !
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.

Auf nach Bayern

juergen mueller:
Was heißt vor Kurzem? Eine mehrtägige Reise ausgerechnet nach Bayern, unter anderem nach Berchtesgaden. Interessant wäre zu erfahren, WER von den durchweg älteren Teilnehmern mittlerweile positiv getestet wurde bzw. entsprechende Symptome aufweist. Nicht immer auf den "Jungen" herumhacken - den "Alten" fehlt es ebenso an Vernunft, Einsicht und Rücksichtnahme. KEINER dieser Unvernünftigen trägt eine Maske, geschweige denn Abstand wird eingehalten. Wenn infiziert - dann bloß nicht jammern.
Baruch Zuckerfeld :
Faktisch haben selbst die Unprofessionelln Ermittlungen seitens der Polizei den Verdacht auf Kindesmissbrauch erhärtet männliche DNA wurde definitiv laut Kriminalbericht und des Arzt Berichts der mir auch vorliegt gefunden so wurden auch Rötungen und Hämatome gefunden fest gestellt zudem sind die Erlebnisse und Schilderungen der kleinen zu Detailgetreu als das man das erfinden würde
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