Errichtung von Pflegehilfseinrichtungen aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage
320 Betten für Notfälle
Koblenz. Es laufen intensive Planungen und vorbereitende Maßnahmen zur Errichtung von Pflegehilfseinrichtungen für die Stadt Koblenz und den Landkreis Mayen-Koblenz, die Bürgermeisterin Ulrike Mohrs und Landrat Dr. Alexander Saftig vorgestellt haben.
Im Zuge der möglicherweise weiter ansteigenden Zahl an neuerkrankten Personen durch das Corona-Virus trifft man hier weitreichende Planungen zum Schutz der Kliniken und letztlich der gesamten Bevölkerung.
Sollte die Anzahl an Patienten, die einer medizinischen Betreuung bedürfen zu hoch ansteigen und die Kapazitäten der hiesigen Kliniken an ihre Grenzen kommen, können diese Einrichtungen umgehend genutzt werden.
Es handelt sich hier um rein präventive Maßnahmen, die bereits jetzt umgesetzt werden, da aktuell sowohl Zeit als auch personelle Kapazität zur Verfügung stehen. Man hofft, dass man nicht auf diese Pflegehilfseinrichtungen zurückgreifen muss.
Daten zu den Pflegehilfseinrichtungen
Sporthalle Karthause und IGS Koblenz (Pollenfeld): 120 Betten in der Sporthalle Karthause und 200 Betten in der IGS Koblenz (Pollenfeld) zur temporären Pflege und Behandlung von leicht erkrankten Personen, die aufgrund der Corona-Infektion nicht alleine zu Hause sein können. Die personelle Bestückung befindet sich derzeit gemeinsam mit den Kliniken, den Einheiten des Katastrophenschutzes und den hiesigen Behörden in Planung.
Mit Hinblick auf das frühzeitige Handeln in Bezug auf die Entwicklung der Pandemie wird man auch weiterhin alle notwendigen Maßnahmen abwägen und umsetzen. Dies geschieht vor allen Dingen mit Hinblick auf den Schutz der gesamten Bevölkerung und des hiesigen Gesundheitssystems.
Pressemitteilung der
Stadt Koblenz
