Super Spendenergebnis der Zunftgemeinschaft für das Projekt „Unser Notarzt“
35.0000 Euro durch Benefizkonzert gesammelt
Adenau. „Das ist überwältigend 35.000,86 Euro, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen“, verkündete Guido Nisius stolz das Spendenergebnis der Zunftgemeinschaft an den Förderverein für das Projekt Krankenhaus. Zusammen gekommen war dieses Superergebnis durch das Benefizkonzert des Heeresmusikcorps Koblenz unter Leitung von Frau Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe in der Eventhalle am Nürburgring. Hier brannte das Heeresmusikcorps mit seinen 60 Musikerinnen und Musiker vor 1.400 begeisterten Zuhörern ein musikalisches Feuerwerk ab, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. „Vor so viel Publikum spielen wir selten“, war auch die Dirigentin angetan von den Zuhörern. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Ticketverkauf 20.284,86 Euro und Konzert bezogenen Spenden von 14.716,00 Euro.
Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz
Vorausgegangen war ein Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz von mehr als 20 Zunftmitglieder und weiteren freiwilligen Helfern, in mehr als zweiwöchiger Arbeit einige stillgelegte Abteilungen des Krankenhauses zu entkernen, um Platz für neue Einrichtungen zu schaffen. Bei dieser Gelegenheit wurde von den Zünften die Idee geboren, auch künftig die Anliegen des St. Josef Krankenhauses, des Fördervereins und der Arbeitsgruppe „Unser Notarzt“ tatkräftig zu Unterstützen. Wenn diese Ehrenamtliche Arbeit von einer Firma geleistet worden wäre, hätte das geschätzte 80.000 Euro gekostet. So hatte Peter Körtgen die Idee ein Benefizkonzert mit dem Heeresmusikcorps Koblenz zu organisieren, die er auch mit großen Engagement umsetzte. Aber ohne fleißige Helfer wäre das gar nicht möglich gewesen. So galt der Dank nicht nur dem Heeresmusikcorps, das ohne Gage spielte, sondern auch der Nürburgring GmbH, der Wige Solutions GmbH, Blumenhaus Böder, Schrift und Werbung Bell, Siggi Koll, die Feuerwehren Adenau und Nürburg, DRK Adenau, den Bottermaats Möhnen, der Gemeinde Müllenbach und den Zunftmitgliedern.
Bernd Schiffarth der Vorsitzende des Fördervereins nahm mit Dank die Spende entgegen. Er betonte, die Spende sei eine große Hilfe, um die Standortsicherung des Adenauer Krankenhauses zu gewährleisten. „Durch diese Spende werden wir ermutigt das Projekt „Neubau eines Simulationszentrums“ für die Aus- und Fortbildung von Ärzten, Mitarbeitern im Rettungsdienst und in der Notfallversorgung hier am Standort Adenau mit großem Druck weiter zu verfolgen und kurzfristig zu realisieren“, betonte Schiffarth. SES