Allgemeine Berichte | 04.06.2017, 12:00 Uhr

Burgbrohler Delegation in Poix du Nord

40 Jahre Freundschaft im Herzen von Europa

Delegation um Bürgermeister Walter Schneider genoss die Zeit bei Freunden

Vor der Rückreise nach Burgbrohl versammelte sich die gesamte Jumelage vor dem Reisebus der Firma Krämer. privat

Burgbrohl. Die Städtepartnerschaft und enge Freundschaft zwischen Poix du Nord und Burgbrohl besteht nun schon über 40. Jahre verbunden mit jährlichen Besuchen in den jeweiligen Orten. Eine Burgbrohler Delegation unter der Führung von Ortsbürgermeister Walter Schneider und den Mitgliedern des Partnerschaftsausschusses, Monika Esser, Hilde Pech und Uli Nonn, besuchte die guten Freunde in Poix du Nord. Nach der Begrüßung hatten die Gastgeber, für den Samstag wie immer ein tolles Ausflugsprogramm geplant. Neben dem Besuch der Partnerstadt von Andernach, St Amand, am Vormittag, wurde am Nachmittag die Berufsfeuerwehr von Le Quesnoy besichtigt. Mit vielen positiven Eindrücken der Leitstelle und der dazugehörigen Feuerwehrschule ging es danach wieder nach Poix du Nord zurück. Am Samstagabend wurden dann die Burgbrohler Gäste vom Präsidenten der Jumelage, Alain Cloe und von Bürgermeister Jean Pierre Mazingue, beim schon traditionellen offiziellen Bankett in der Keighley Hall begrüßt.

Mahnende Worte des Bürgermeisters

Dabei betonten die Gastgeber besonders den hohen Stellenwert der langen Freundschaft der beiden Gemeinden. Burgbrohls Ortsbürgermeister Walter Schneider zeigte sich für die tolle Organisation des Besuchs durch die Gastgeber erkenntlich. Er mahnte in seinen Worten allerdings auch den Fortbestand der Freundschaft an: „Aus einem mörderischen Krieg entstanden, währt unsere Freundschaft nun schon über 40. Jahre mitten im Herzen von Europa. Fast genau 72 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der so viel Leid über unsere beiden Völker gebracht hat, hätte ich persönlich nicht gedacht, dass wir solch stürmische und turbulente Zeiten, wie im Moment nochmals erleben würden. Umso wichtiger ist es, dass Frankreich und Deutschland, ehemals Feinde, eng befreundet zusammenstehen und so der Motor von Europa sind. Einem Europa, in dem wir alle friedlich und in Freundschaft zusammenleben. Aber auch in einem Europa, in dem die Arbeiter einen gerechten Lohn erhalten mit dem sie ihre Familien ernähren können und auch in einem Europa, in dem die Rentner eine angemessene Rente bekommen mit der sie in Würde alt werden können. Wir alle in Poix du Nord und Burgbrohl tragen mit unserer langen Freundschaft auch zum Frieden in Europa bei und darauf bin ich stolz.“ Der Sonntag wurde, wie immer, traditionell in den Gastfamilien verbracht und am Sonntagnachmittag hieß es dann wieder Abschied nehmen von den Freunden aus Poix du Nord.

Vor der Rückreise nach Burgbrohl versammelte sich die gesamte Jumelage vor dem Reisebus der Firma Krämer. Foto: privat

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