Allgemeine Berichte | 10.06.2025, 11:15 Uhr

40 Jahre Rock am Ring: 90.000 Fans feiern großes Jubiläum

 Foto: Axel Live Pictures
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Nürburg. Seit Monaten freuen sich die Rockliebhaber auf die dieses Ereignis: 40 Jahre Rock am Ring. Die sozialen Medien sind voll von Rückblickvideos der letzten Jahrzehnte, es werden alte T-Shirts ausgegraben, Erinnerungen wachgerufen, und endlich war es dann soweit. Auch wenn die Wetterprognose für dieses Jahr wenig Hoffnung auf Sonne gab, machten sich insgesamt 90.000 Besucher auf den teils weiten Weg in die Eifel.

Gleich für den Eröffnungstag versprachen die Rock am Ring Macher insgesamt 3 „Very Special Acts“ die das Festival auf der Utopia Stage eröffneten. Lange wurde das Geheimnis um die Namen der Bands gehütet, bis sich dann mit der Anmoderation von Donots-Sänger Ingo Knollmann die Hinweise verdichteten und mit lautem Knall und unter großem Jubel „Electric Callboy“ das Jubiläumsfestival in Fahrt brachten.

Anschließend wurde es mit Roy Bianco etwas leiser auf der Utopia Stage, doch dafür erhöhte der dritte Special Act „Knocked Loose“ die Lautstärke danach wieder um ein Vielfaches. Aber auch auf den anderen Bühnen wurde gerockt – und zwar in diesem Jahr erstmals auch auf einer vierten Bühne - der Atmos Stage. Unter anderem spielten „Frog Leap“, „Myles Kennedy“, „The Prodigy“ und „K.I.Z.“ auf der Mandora Stage, „Adam Angst“, „Drangsal“, „Mia Morgan“ und „Tocotronic“ auf der Orbit Stage und „Creeper“, „Fleshwater“ sowie „Boston Manor“ auf der neuen Atmos Stage.

Ein weiteres Highlight in den Abendstunden war, als plötzlich ein Countdown über die zahlreichen Video-Walls lief: 90.000 Fans zählen lautstark mit und in einer fulminanten Laser- und Pyro-Show wurde unter tosendem Applaus „Linkin Park“ als Headliner für das nächste Jahr angekündigt. Der Veranstalter trägt damit den Rufen vieler Fans Rechnung, die sich die Band bereits für dieses Jahr am Ring gewünscht hatten.

Der zweite Festivaltag startete insgesamt etwas kühler, zumindest was die Temperaturen anging – nicht aber die Stimmung der Rockfans: „Kittie“, „Nothing More“, oder „Holy Wars“ boten ein perfektes Aufwärmprogramm sowohl für die Stimme als auch für den restlichen Körper, so dass der am Abend einsetzende Regen die Stimmung kaum trüben konnte. Auch für den heutigen Tag hatte der Veranstalter eine Überraschung auf Lager: Die Chemnitzer Band „Kraftklub“ spielten eine ca 20-minütige Show auf einer kleinen Bühne mitten in der Menge und präsentierten u.a. Ihre neue Single „Schief in jedem Chor“.

Mit „Bullet for my Valentine“, „Heaven Shall Burn“, „In Flames“, „Rise Against“ und Headliner „Slipknot“ rockten die Festivalbesucher bis tief in die Nacht, bis dann schließlich SPD zum Late Night Special an die Mandora Stage lud.

Und auch der letzte Festivaltag hielt sich nicht zurück und startete voll durch: „Fit for an Authopsy“, „The Warning“, „Pain of Truth“, „Jinjer“ oder die „Idles“ leerten schnell die Zeltplätze und feierten mit ihren Fans. Und was mittlerweile auch ein fester Bestandteil des Zwillingsfestivals darstellt ist ein „Breaking with the Rules“ und so wurde den Rockfans nach Ihren Lieblingsbands wie „Lorna Shore“, „Powerwolf“, „Korn“ oder „Sleep Token“ zum Abschluss des Festivals noch etwas eher genrefremde Musik geboten. „Brutalismus 3000“ fluteten die Mandora Stage mit einem Mix aus Techno, Hardcore und Punk, während auf der Atmos Stage die Kölner Band „Kasalla“ ebenfalls zahlreiche Fans begeisterte.

Und so schnell ist auch ein Festival-Wochenende schon wieder vorbei. Einsatz- und Rettungskräfte sind mehr als zufrieden mit dem Ablauf und Veranstalter Matt Schwarz fasste es sehr schön zusammen mit den Worten: „Rock am Ring lebt seit 40 Jahren von seiner einzigartigen Gemeinschaft – und das haben unsere Besucher:innen auch in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen. Wir danken allen, die zu einem friedlichen und reibungslosen Festival beigetragen haben“.

Rock am Ring 2026 wird vom 05.06 – 07.06.2026 stattfinden – der Vorverkauf läuft bereits seit dem 10. Juni.

DF

>> Zahlreiche Artikel und Bildergalerien gibt es in unserem Dossier zu „Rock am Ring 2025“

Foto: Axel Live Pictures Foto: David Friese

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