Barrierefreier Umbau der Recher Bahnsteiganlagen soll 2020 beginnen
475.000 Euro für den Umbau am Bahnhof Rech
Die Maßnahmen-Finanzierung erfolgt aus LuFV-Mitteln
Rech/Ahrweiler. Der barrierefreie Umbau der Bahnsteiganlagen im Bahnhof Rech soll endgültig im kommenden Jahr beginnen. Dies teilte jetzt der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz (SPNV) Nord auf Rückfrage von Blick Aktuell mit. Dr. Thomas Geyer, Verbandsdirektor des SPNV, hatte sich für diese Dauerlösung statt die zuvor favorisierte, jedoch nicht barrierefreie Aufständerung, eingesetzt. Problemtisch ist dort derzeit nicht nur die Einstiegshöhe selbst, sondern auch der abschüssige Bahnsteig. Die voraussichtlichen Kosten für den barrierefreien Umbau am Bahnhof Rech belaufen sich demnach auf 475.000 Euro. Hiervon trägt DB-Regio einen Anteil von 100.000 Euro. Der Löwenanteil von 350.000 Euro kommt aus LuFV-Mitteln. Die Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) ist ein Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Bahn über die Instandhaltung der Eisenbahn-Infrastruktur des Unternehmens. Diese Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung verpflichtet die Deutsche Bahn seit 2015, mindestens 1,50 Milliarden Euro pro Jahr und mindestens 8,00 Milliarden Euro bis zum Ende der Vertragslaufzeit für Instandhaltung aufzuwenden. 25.000 Euro schließlich entfallen auf Vorkosten (verloren gegangene Kosten für verworfene Planung) im Zusammenhang mit den ursprünglichen Planungen für eine Aufständerung. Die Planungsvereinbarung für diesen Vollausbau wurde um Juni 2017 abgeschlossen. Eine einfache Plangenehmigung war im vorliegenden Falle für das Projekt nicht möglich. Die daher erforderlichen Planfeststellungsunterlagen sollen in der zweiten Hälfte dieses Jahrs beim Eisenbahnbundesamt (EBA) eingereicht werden.
