Allgemeine Berichte | 11.12.2017

Christine und Günther Knauf aus Mendig feierten ihre Goldhochzeit

50 Jahre lang ein Herz und eine Seele

VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel gratulierten persönlich

Die Eheleute Knauf freuten sich ganz besondersüber den Besuch von VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (l.)und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel. Foto: FRE

Mendig. Vor 50 Jahren schloss das in Niedermendig wohnende Ehepaar Christine und Günther Knauf den Bund fürs Leben. Zwei Jahre zuvor lernte das Paar einander auf der Herbstkirmes kennen. Während Christine Knauf, geborene Grabowy mit einigen Freundinnen aus Andernach nach Mendig gekommen war, lernte sie ihren Günther kennen, der mit einigen Kollegen den Kirmesplatz ansteuerte. Im Gespräch mit „Blick aktuell“ erinnert Günther Knauf sich: „Mein Kollege hatte sich damals mit der Schwester meiner Frau angefreundet, allerdings hielt diese Verbindung nicht allzu lange. Meine Frau habe ich dagegen nicht mehr losgelassen und so kam es, dass wir 1966 im Hause meiner Eltern in Niedermendig, Auf Schruf unsere Verlobung feierten. 1967 heirateten wir zunächst standesamtlich in Mendig und einige Tage später wurden wir in der Krypta von Maria Laach von Pater Valerius, der mit meiner Mutter weitläufig verwandt ist, getraut.“ Selbstverständlich ließen VG-Bürgermeister Jörg Lempertz und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel es sich nicht nehmen, dem Jubelpaar persönlich zu gratulieren. Bei dieser Gelegenheit überreichte Jörg Lempertz dem Ehepaar eine Kopie der Hochzeitsurkunde, auf der auch die Trauzeugen Nikolaus Knauf (Vater von Günther Knauf) und Engelbert Grabowy (Vater von Christine Knauf) namentlich aufgeführt waren.

Obgleich das Paar den Schmerz über den Tod seiner einzigen Tochter Heike Elisabeth, die im Alter von 35 Jahren plötzlich verstarb, niemals verwunden hat, schauen die Eheleute , die inzwischen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen, positiv nach vorne.

Die beiden aktiven und bereits mehrfach ausgezeichneten Mitglieder des Obermendiger Schützenvereins St. Sebastianus empfingen bereits eine Abordnung ihres Vereins, die zum Gratulieren in die Raiffeisenstraße 10 gekommen war, wo die Eheleute ein herrliches Anwesen bewohnen. Da Günther Knauf jedoch auch Mitglied beim Niedermendiger Schützenverein St. Hubertus ist, wird auch die nächste Feier nicht lange auf sich warten lassen. „Vor lauter Feiern sind wir in diesem Jahr noch gar nicht dazu gekommen, unsere Original Kostner-Krippe aufzustellen, die immer zu Weihnachten ein ganzes Zimmer mit zahlreichen kunstvoll geschnitzten Figuren schmückt“, so das sympathische Jubelpaar.

Dass Günther Knauf sein Haus zwei Jahre lang federführend mit gebaut hat („wir haben 1978 erst einmal 900 Quadratmeter ausgeschachtet“), versteht sich von selber, schließlich verfügt der Maurer über eine 30 Jahre währende Praxis, die er sich als Mitarbeiter bei dem bekannten Baukonzern Philipp Holzmann AG aneignete.

Eine wahre Meisterleistung vollbrachte jedoch auch Christine Knauf, die in Oberschlesien geboren wurde und im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern nach Andernach zog. Heute erinnert sie sich: „Damals sprach ich noch kein Wort deutsch, was sich jedoch sehr schnell änderte. So absolvierte ich zunächst eine kaufmännische Ausbildung im Andernacher Kaufhaus „Alte Post“ und später machte ich noch eine zweite Ausbildung zur Krankenschwester, die ich mit der Examensnote „gut“ abschloss. Sehr schnell fand ich dann eine Stelle in der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, die damals noch unter der Bezeichnung Landesnervenklinik -LNK- bekannt war.“

Am 14. Dezember wird noch einmal eine Feier mit einer weiteren Abordnung der St. Sebastianus Schützen stattfinden und Anfang 2018 wird Christine Knauf ihre Goldhochzeit noch einmal mit den Schützenfrauen feiern. Langeweile kommt bei den sympathischen Eheleuten jedenfalls nie auf, da sie nicht nur ihr großes Haus mit Garten alleine pflegen, sondern auch bei der Senioren Union, der Kolping-Familie und beim VDK aktiv sind. FRE

Die Eheleute Knauf freuten sich ganz besonders über den Besuch von VG-Bürgermeister Jörg Lempertz (l.) und Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel. Foto: FRE

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

3+1 Aktion
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Zeitungsgeschichte
Jubiläum Krupp Verlag
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
628

Vier Spuren für den Kfz-Verkehr - Schutzstreifen für den Radverkehr

Ab 13.07.: Verbreiterung der Adenauerallee in Bonn beginnt

Bonn. Am Fahrbahnrand der Adenauerallee beginnen ab dem 13. Juli 2026 umfangreiche Bauarbeiten, um die Straße wieder auf vier Spuren für den Kfz-Verkehr zu erweitern. Ziel ist es, zwischen der Ersten Fährgasse und der Weberstraße in beiden Fahrtrichtungen Schutzstreifen für den Radverkehr zu schaffen. Dafür wird ein Teil der Fahrbahn baulich verbreitert.

Weiterlesen

544

Wandern in der Heimat - LandFrauenkreisverband lädt ein

Geführte Wanderung durch Amseltal und Neuenahrer Wald in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr. Die geführte Wanderung verläuft durch das Amseltal und den überwiegend schattigen Neuenahrer Wald zur Amseltalhütte. Nach dem steilem Aufstieg geht es in ca. eineinviertel Stunden zum Steckenbergturm. Der Lennéweg führt zurück ins Tal vorbei am Waldkletterpark, dem Waldentdeckerpfad, durch den Dahliengarten zum Ausgangspunkt. Es ist keine Einkehr vorgesehen.

Von Ingrid Strohe

Weiterlesen