Allgemeine Berichte | 22.01.2019

KG Narrenzunft Remagen feierte stimmungsgeladene Sitzung zu Ehren des Prinzenpaars Alexander und Sandra Krahe

500 Narren in der ausverkauften Halle

Das knatschjecke Publikum kam voll auf seine Kosten.

Remagen. Knatschjeck präsentierte sich am Samstag bei der Prunksitzung der KG Narrenzunft das große Publikum in der ausverkauften Rheinhalle. Nicht nur die Karnevalsgesellschaft selbst, sondern auch das Prinzenpaar mit Prinz Alexander I. (Krahe) und seiner Prinzessin Sandra I. (Krahe) mit Hofstaat sowie Kinderprinz Alexander II. (Reisdorff) steckten mit ihrer überschäumenden Freude das närrische Publikum so richtig an. Spitzenmäßige Tänze mit akrobatischen Einlagen zu närrischen Hits sowie jede Menge Musik taten ihr Übriges: Die Jecken im Saal waren hin und weg, und das über fünf Stunden.

Den Auftakt machte der Einmarsch mit allen närrischen Formationen. Ob die Prinzengarde um Kommandant

Dr. Paul Alfter mit Gardepänz, ob Kinderprinz Alexander II., ob die KG Narrenzunft um den Vorsitzenden Martin Dinkelbach, ob der Elferrat um Sitzungspräsident Guido Selbach, der Abteilung Kinder- und Jugendkarneval und den Magic Dancers, ob die Möhne um Vizeobermöhn Ulla Fuchs und natürlich zum Schluss das Prinzenpaar mit Prinz Alexander I. und Prinzessin Sandra I. sowie dem Hofstaat mit Hofmarschall Marcel Möcking, Säckelmeister Carsten Delord und Hofdame Tina Möcking: Da war Stimmung pur. Fast eine Viertelstunde dauerte es, bis das Prinzenpaar, mit Rosen in die Narrenschar werfend, die Bühne erreicht hatte. Seiner riesigen Freude über den tollen Einmarsch

verlieh Prinz Alexander I. Ausdruck: „Das ist ein tolles Bild von hier oben. Ich würde euch am liebsten alle auf die Bühne holen, damit ihr das fantastische Bild mal sehen könntet“, rief er dem fast durchweg kostümierten Publikum im prächtig geschmückten Saal zu. Sein Dank galt stellvertretend für alle Helfer Martin Dinkelbach und Guido Selbach, die mit ihnen drei Tage lang alles im Saal aufgebaut und geschmückt hätten. An Guido Selbach war es, immer wieder die Honorationen im Saal zu begrüßen. Unter ihnen auch Bürgermeister Björn Ingendahl mit Gattin Sabrina, MdL Guido Ernst, Beigeordneter Rolf Plewa, der leitende Pastor Frank Klupsch sowie Vertreter aller Fraktionen und die Ortsvorsteher.

Nachdem das Prinzenpaar und der Kinderprinz im Saal direkt vor der Bühne Platz genommen hatten, eröffnete die Prinzengarde mit ihrem neuen Gardetanz das Programm und erntete für die Darbietung tosenden Applaus. Nicht mehr zu bremsen waren die Jecken, als die Hafengarde Oberwinter die Bühne mit ihren Tänzen unter Trainerin Alexandra Gilles erbeben ließ. Da wirbelten die Mariechen über die Bühne und einige Male dank der akrobatische Einlagen hoch darüber hinaus.

Musik pur gab es im Anschluss mit „Die Cöllner“ aus der Domstadt. Bei ihrem Song von Angelina ließen sie ein mehr als mannsgroßes Ballonherz auf der Bühne entstehen und dankten so dem tollen Publikum, das sich von den Cöllnern immer wieder zum Mitsingen und -schunkeln animieren ließ. Und kaum waren die letzten Töne verklungen, gab es eine weitere Nummer aus der Domstadt mit der Prinzen-Garde Köln. Da eroberten mit weit über 100 so viele uniformierte Prinzengardisten, Offiziere und Musiker die Bühne, dass die Besucher glauben konnten,

die ersten auf der Bühne hätten sich wieder hinten beim Einmarsch angestellt. Mit musikalischem Köln-Medley, Mariechen- und Gardetanz sowie Gewehr-Exerzieren begeisterte die riesige Gruppe, die einen wirklich würdigen Ersatz für den einzigen Büttenredner des Abends, der laut Sitzungspräsident erkrankt war, darstellte. Mit Musik und Tanz riss das Remagener Stadtsoldatenkorps unter Ehrenkommandant Martin Tillmann den Saal von den Stühlen. In die Lieder der kölschen Potpourries stimmten die Jecken im Saal lautstark ein. Über viel Applaus konnten sich die Tanzgruppen der Blau-Weiß-Roten freuen. Hervorragend auch der Showtanz der Magic Dancers der KG Narrenzunft. Die Mädels und Jungs kamen als „Kölsche Musketiere“ und flogen bei ihrem Tanz regelrecht über die Bühne. Da war meterhohe Akrobatik angesagt, das Publikum hielt manchmal den Atem an. Musik pur kam mit den Barhockern Unkel, die für Stimmungsmusik in der Narrhalla sorgten, bevor das Tanzcorps Rot-Weiß Vettelschoß die Bühne enterte. Einmal mehr bewies das Tanzcorps, dass es mehrfach ausgezeichnete deutscher Meister und Europameister im Showtanz ist. Eine Augenweide war denn auch das Tanz-Duo Annalena und Antonia Dinkelbach, die Gardetanz pur darboten. Und kurz bevor „De Boore“ die Bühne entern konnten, gab es einen Stromausfall. Doch das machte der Narrenschar überhaupt nichts. Kurzerhand übernahmen das Remagener Prinzenpaar, das Oedinger Dreigestirn sowie die Tollitäten aus Bad Neuenahr die Bühne und sangen gemeinsam mit den Jecken „kölsche Leedscher“, bis der Strom wieder da war und die fünfköpfige kölsche Band „De Boore“, denen 2003 mit „Rut sin de Ruuse“ der große Durchbruch gelang, die Stimmung im Saal auf die Spitze trieb. Und auch als die Jungs den Sitzungsschluss stimmungsgeladen markiert hatten, musste niemand nach Hause gehen, denn dann begann erst die After-Show-Party. Und die dauerte bis in den Morgen.

AB

500 Narren in der ausverkauften Halle

Die Hafengarde aus Oberwinter.

Die Hafengarde aus Oberwinter.

500 Narren in der ausverkauften Halle

Das knatschjecke Publikum kam voll auf seine Kosten.

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