500 Tage Gestaltungsbeirat der Stadt Koblenz
Koblenz. Die Qualität des Städtebaus und die Gestaltung der Stadt gewinnen in Koblenz angesichts großer Bauvorhaben und eines gestiegenen baukulturellen Bewusstseins zunehmend an Bedeutung. Die Stadt Koblenz richtete deshalb im Jahr 2021 einen Gestaltungsbeirat als beratendes Gremium ein.
Nach nunmehr rund 500 Tagen gibt es den Koblenzer Gestaltungsbeirat - Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Die regelmäßig stattfindenden Sitzungen sind in Teilen auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. Dass die Arbeit des Beirats noch wenig bei den Menschen bekannt ist wollen die Veranstalter, das Schaufenster Baukultur, mit einem Gesprächsabend ändern. Wie sieht die Arbeit des Gremiums aus? Welche Projekte werden diskutiert? Wie fließen die Ergebnisse der Expertensitzungen in die Beschlüsse der Entscheidungsträger ein? Gibt es Möglichkeiten der Partizipation?
Dazu diskutieren Baudezernent Bert Flöck, zwei Mitglieder des Gestaltungsbeirats, Prof. Ulrike Kirchner und Ingrid Marx, mit den Stadtratsmitgliedern Andrea Mehlbreuer und Torsten Schupp. Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin Alexandra May.
Die Diskussionsveranstaltung findet im Schaufenster Baukultur, dem Koblenzer Forum für Architektur und Städtebau, am Dienstag, 20. Juni, 18:30 Uhr, Festung Ehrenbreitstein, Lange Linie, statt.
Digitale Anmeldungen unter www.diearchitekten.org/schaufenster bis zum 16. Juni sind willkommen.
Hintergrund: Der Gestaltungsbeirat unterstützt die Stadt Koblenz als unabhängiges beratendes Sachverständigengremium. Fünf externe Fachleute aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung, wurden auf Empfehlung der Architektenkammer Rheinland-Pfalz vom Stadtrat gewählt. Neben Beiräten in Städten finden sich in mittleren und kleinen Kommunen Gestaltungsbereite auf Kreisebene und es besteht die Möglichkeit, mobile Beiräte für Einzelprojekte mit besonderer Bedeutung einzusetzen.
Pressemitteilung der
Stadt Koblenz
