Die KG Blau-Weiß Moselweiß startete Karnevalssitzung für Prinz Lars und Confluentia Kim - über sechsstündiges Programm begeisterte etwa 800 Narren in der Beatus-Halle
57 Jahre auf Tollitätenpaar gewartet
Koblenz. „57 Jahre haben wir gewartet, um ein Koblenzer Tollitätenpaar zu stellen“, sagte Nadine Schiffmann-Nink zum Auftakt der Tollitätensitzung in der Moselweißer Beatus-Halle. Da sie bei weitem noch nicht so alt ist, meinte sie als Vorsitzende der KG Blau-Weiß Moselweiß natürlich ihren Verein.
Gemeinsam mit Sitzungspräsident Steffen Heidorn führte Nadine Schiffmann-Nink vor etwa 800 Narren durch ein fulminantes karnevalistisches Programm. Das ging schon los kurz nach dem Einmarsch von Prinz Lars und Confluentia Kim vom Musselweisser Hamm mit Gefolge und Abordnungen aller Moselweißer Gruppen und Vereine sowie Begrüßungsreden.
Musikschenk Thorsten Müller und das Tanzpaar Denise Ziehen und Lucas Agen brachten mit ihrer Einlage direkt karnevalistische Stimmung in die Halle.
Eine flotte blau-weiße Show präsentierten dann die 50 Gardetänzer der Karnevalsgesellschaft. In die Bütt ging Weltenbummlerin Birgit Petöcz, ehemalige Sitzungspräsidentin, die einen Koffer alter Klamotten auspackte: „Ich kann mich von nix trennen. Aber ich wachse, das sehe ich an meiner Infektionsgröße, die immer größer wird.“
Und dann das Geschenk von Mama und Bruder an Kim: Die 56th District Pipe Band Koblenz. Unter Leitung von Karl-Heinz Korbach brachten zwei Dudelsackspieler und zwei Trommler kölsche Lieder zu Gehör.
Angekündigt wird das Tollitätenpaar stets von der hofnärrischen Eidechse Lurchi vom Musselweißer Hamm Tanja Schmitz. Und die hatte jetzt ihre Freunde Minis mitgebracht, die in Lurchi-Kostümen einen tollen Tanz auf die Bühnenbretter legten.
Zwei Ampelmännchen in grün und rot (Olav und Max Kullak) nahmen lokales auf die Schippe und erzählten von zu Hause: „Mein Sohn hat im Baumarkt die Wasserwaage reklamiert, weil da eine Luftblase drin war“, berichtete Olav Kullak, der Marschall des Koblenzer Rosenmontagszugs ist.
Auf grünen Kunststofftonnen machten die zwölf coolen Trashdrummer von der Realschule Plus vom Asterstein unter Leitung von Alex Sauerländer beeindruckende Musik.
Als Büttenredner beschäftigte sich Sitzungspräsident Steffen Heidorn mit der Midlife-Crisis und Frauen: „Wenn Frauen ja sagen meinen sie nein umgekehrt.“
Als Prinzen und Prinzessinnen tanzten im bunten Outfit die Dancing Devils, die trainiert werden von Maike Künster, Tanja Schmitz und Kerstin Zell. Dazu kommt bei Männerballett noch Christina Malm, das es bei den Herren mit dem Taktgefühl manchmal schwierig ist. Diesmal funktionierte es aber beim Auftritt als Tolli-Feen.
„Mission Wine“ nannte die Tanzgruppe Hip-Teens, Trainerin ist Silvia Heidorn, ihre tolle Darbietung. Sportliche Leistungen boten die Weinhexen von der Tanzgruppe Firestars, die von Janine Hulsoff trainiert werden.
In der Bütt erhielten Schängel David Langner (Oberbürgermeister), der Musselweisser Debbescheißer Danny Stein sowie Winzer und Beamter Angelique Hellen und Maike Sauerborn für ihre Vorträge eine Lachsalve nach der anderen von den begeisterten Narren in der Beatus-Halle, wo nach mehr als sechs Stunden Steffen Heidorn und Nadine Schiffmann-Nink die Aktiven zum grandiosen Finale auf die Bühne riefen. HEP
Bei den blauweißen Gardetanzgruppen ist Confluentia Kim zu Haus und tanzte mit.
Als Prinzen und Prinzessinnen tanzten im bunten Outfit die Dancing Devils.
Mama und Bruder haben Tochter Kim den Auftritt der 56th District Pipe Band Koblenz geschenkt.
Weitere Themen
Artikel melden
06.04.: Schwerer Unfall auf der L330: Motorradfahrer nach Unfall mit Pkw schwer verletzt
- Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
- Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
SPD: „Auf das Wesentliche konzentrieren“
- Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
- Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Bad Neuenahr-Ahrweiler: Manga jetzt in der Stadtbibliothek verfügbar
- Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich
Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit
Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.
Weiterlesen
Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf
Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.
Weiterlesen
Zum Tod von Mario Adorf
Ministerpräsident Alexander Schweitzer würdigt Mario Adorf als Weltstar mit rheinland-pfälzischen Wurzeln
Mit großer Betroffenheit und Trauer hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer auf den Tod des Schauspielers und Trägers der Carl-Zuckmayer-Medaille, Mario Adorf, reagiert. „Mario Adorf war ein Ausnahmeschauspieler und Weltstar, der seiner Heimatstadt Mayen und dem Land Rheinland-Pfalz stets eng verbunden blieb.
Weiterlesen
