Allgemeine Berichte | 08.01.2018

Notfallseelsorge Rhein-Lahn

65 Einsätze im Jahr 2017

Ehrenamtliche Einsatzkräfte begleiteten Angehörige, Opfer und Rettungskräfte. privat

Rhein-Lahn-Kreis. 65 Einsätze verzeichnete die Notfallseelsorge Rhein-Lahn im vergangenen Jahr. Ob nach einem Verkehrsunfall, einem Suizid oder anderen tragischen Ereignissen – wenn Menschenleben in Gefahr sind oder der plötzliche Tod Angehörige verzweifeln lässt, wurden im Rhein-Lahn-Kreis nicht nur Rettungskräfte und Ärzte angefordert, sondern auch die Notfallseelsorge, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr 186 Stunden im Einsatz waren.

Zwischen 15 Minuten und neun Stunden dauerten die Einsätze der Frauen und Männer im Ost- und im Westteil des Kreises. Verständigt wurden sie überwiegend von der Rettungsleitstelle in Montabaur, in einigen Fällen auch von Polizei, Feuerwehr oder Betroffenen und Angehörigen. Die Einsatzzeiten lagen etwa gleich verteilt am Morgen, Mittag und Abend; sechsmal kam der Alarm in der Nacht. Nach wie vor stellt der plötzliche häusliche Tod mit 21 Alarmierungen den häufigsten Einsatzgrund dar, zwölf Mal wurde eine Todesnachricht überbracht, außerdem wurde die Notfallseelsorge unter anderem bei zehn Verkehrsunfällen und elf Suiziden angefordert.

Im 16. Jahr des Bestehens der Notfallseelsorge, die auch „Erste Hilfe für die Seele“ genannt wird, standen unter anderem auch Fortbildung und Werbung um neue Einsatzkräfte auf der Agenda. „Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Kräften, die unsere Arbeit unterstützen,“ hofft die Leiterin der Notfallseelsorge Rhein-Lahn, Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach aus Montabaur, auf weitere Unterstützung im Rhein-Lahn-Kreis.

Wer sich für die Mitarbeit in der Notfallseelsorge Rhein-Lahn interessiert, kann sich mit Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach in Verbindung setzen unter Tel. (0 26 02) 95 04 59 oder E-Mail nfs.ww@t-online.de.

Pressemitteilung

Evangelische

Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn

Ehrenamtliche Einsatzkräfte begleiteten Angehörige, Opfer und Rettungskräfte. Foto: privat

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