Abiturfeier des Goethe-Gymnasium Bad Ems
„ABIer, das Maß ist voll – 2017“
Bad Ems. „ABIer, das Maß ist voll – 2017“, so lautete das Motto des Abiturjahrgangs 2017 am Goethe-Gymnasium Bad Ems, welches die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 in ihrem letzten Jahr an der Schule begleitete. So stand schon das Konzert des Abiturjahrgangs im Oktober, das die vielen begeisterten Besucher auf ein bayerisches Oktoberfest entführte, unter diesem Motto. Damit verabschiedete sich ein Jahrgang, der sich mit viel Engagement bei Theateraufführungen, Konzerten und Schulveranstaltungen einbrachte und so die Schulgemeinschaft und das Schulleben positiv bereicherte. Insgesamt 89 Schülerinnen und Schüler werden nun mit dem bestandenen Abitur das Goethe-Gymnasium verlassen.
Den Auftakt der Feierstunde machten Ayleen Stendebach, Danica Roos und Michael vom Dorp mit dem Lied „Halleluja“, von Leonard Cohen. Im Anschluss begrüßte Schulleiter Joachim Baldus die Festgemeinschaft. Dabei beglückwünschte er die frisch gebackenen Abiturienten zu ihren schulischen Leistungen und hob die außerordentliche Einsatzbereitschaft der Jahrgangsstufe für die Schulgemeinschaft hervor. Darüber hinaus betonte Baldus seine enge Verbundenheit mit dem Jahrgang, der im gleichen Jahr wie er, mit dem Eintritt in die fünfte Klasse an das Goethe-Gymnasium gekommen war. Im Hinblick auf die Zukunft wünschte Baldus den Absolventen persönliche Zufriedenheit sowie die Ausgeglichenheit zwischen den beruflichen und persönlichen Wünschen und Anforderungen. „Für den sich jetzt anschließenden Lebensabschnitt wünsche ich Euch gutes Gelingen und die gesunde Balance von akademischem beziehungsweise beruflichem Weiterkommen und persönlichem Wohlergehen,“ verabschiedete sich Baldus von den Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2017.
Grußworte und Rede des Lehrerkollegiums
In ihren Grußworten schlossen sich der Schulelternsprecher Hermann Bubinger und nach dem Titel „Four Chords“, gesungen vom Musik-Grundkurs des Jahrgangs, der Vorsitzende des Fördervereins, Dirk Wiedenhues, den Wünschen des Schulleiters an. Bubinger verglich das Leben mit einem Puzzle, das sich nach und nach aus vielen Bestandteilen zusammensetzt. Die Abiturientinnen und Abiturienten hätten mit dem Abitur bereits den Rahmen des Puzzles gelegt und würden nun mit den noch fehlenden Teilen ein Gesamtbild formen. Wiedenhues richtete in seinem Grußwort zwei zentrale Botschaften an die Absolventen. „Strengt euch an und bringt euch ins politische Leben ein“, appellierte Wiedenhues an den Abiturjahrgang 2017.
Nach dem Musikstück „So soll es bleiben“, gesungen von Jonas Zinnel und André Holzkämper, sprachen für das Lehrerkollegium Franziska Haas und Markus Pfaff. Ausgehend vom Logo des Abiturjahrgangs stellten Haas und Pfaff den Generationenbegriff in den Mittelpunkt ihrer Rede. In der aufwändig gestalteten und performten Präsentation begaben sich die beiden Lehrervertreter auf die Suche nach einem passenden Generationenbegriff für die nun in die Welt strebenden jungen Erwachsenen. Auf Grundlage einer eigens durchgeführten Befragung im Jahrgang, kristallisierte sich der Begriff „Generation-DIVA“ als würdiger Nachfolger der Generation-Y heraus. Ausgehend von diesem Akronym richteten Haas und Pfaff vier Botschaften an den Jahrgang. Die Schülerinnen und Schüler der Stufe mögen sich wachsam in demokratische und gesellschaftliche Prozesse einbringen, die Möglichkeiten individueller Entfaltung nutzen, dabei Verantwortung für das eigene Leben wie auch für die Gesellschaft übernehmen und den Aufbruch zu Neuem wagen, auch wenn man dafür seine warme und bequeme Welt verlassen müsse.
Mit dem Song „Some Nights“, von der Band Fun leitete der Leistungskurs Musik zur Rede aus der Schülerschaft über, die in diesem Jahr von Sarah Wichard und Marco Schüler gehalten wurde. Wichard und Schüler bezeichneten den Abiturjahrgang als Stufe der Vielfalt, die sich durch persönliche Unterschiede und vielfältige Charaktere auszeichnet. Sie machten deutlich, dass die Frage nach dem nun Kommenden sie selbst und sehr viele ihrer Mitschüler bewegt. „Unsere Träume mussten wir oft neu definieren und jetzt sind wir wie ein Wanderer, der die erste Etappe seines Weges geschafft hat und nun an einer Kreuzung steht,“ beschrieb Schüler die Situation seines Jahrgangs nach dem erfolgreichen Abitur.
Vor der Übergabe der Abiturzeugnisse durch den MSS-Leiter Klaus Kreutz und den Schulleiter Joachim Baldus, versammelte sich noch einmal die gesamte Stufe auf der Bühne des Bad Emser Kurtheaters, um sich mit dem Lied „Wird sind groß“ von Mark Forster von der Schule zu verabschieden.
Ehrungen und Auszeichnungen
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden für ihre außergewöhnlichen fachlichen Leistungen und ihren besonderen Einsatz geehrt. Mit dem Buchpreis der Ministerin für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft wurde Michael vom Dorp ausgezeichnet. Weitere Preise, die vom Verein der Freunde und Förderer des Goethe-Gymnasiums für außerordentliches Engagement gestiftet wurden, haben Jil Haas, Niklas Haas, Marco Schüler, Nina Spitzhorn und Clemens Wiedenhues erhalten. Für das beste Abitur wurden Michael vom Dorp und Larissa Höhn ausgezeichnet. Wegen herausragender Leistungen in den einzelnen Fachbereichen wurden Christian Brozmann in Mathematik, Niklas Winkler in Chemie, Michael vom Dorp und Pascal Höhn in Physik, Niclas Stahlhofen in Geschichte, Büsra Koc in Ethik sowie Julia Schwarzkopf in Philosophie gewürdigt.
Chiara Bernd mit Band leiteten dann in den Abiturball über. Im Marmorsaal feierten Abiturienten, Eltern und Lehrerschaft gemeinsam den erfolgreichen Abschluss der Schulzeit.
Die Abiturientinnen und Abiturienten
Arzbach: Gerharz Annalena, Gerharz Leon, Hoffbauer Melina, Holly Kayleigh Kimberly, Jordan Jessica, Kappes Sandra, Knoll Julian, Knoll Fabian, Mohr Jana Maria, Peil Marieke, Salzer Hannah Lena, Schütter Paul Simon, Simon Hannah, Specht Felix, Turan Tolga, Wichard Sarah Marie, Winkler Niklas
Attenhausen: Braun Benjamin, Dillenberger Julia, Herschel Hannah Katharina
Bad Ems: Brozmann Christian, Flato Daniel, Haas Jil Jana, Kirdi Bachir, Schüler Marco, Schultheis Emilia, Stobbe Sergej, Tarkel Christian-Matthias, Volz Anna, Wiedenhues Clemens Johannes, Zick Johannes
Becheln: Holstein Larissa, Kreußler Aylin-Melissa
Cramberg: Kaltheier Jannis Christian
Dachsenhausen: Schneider Ann- Kristin
Dausenau: Bernd Chiara Alina, Vera Renate, Bruchhäuser Sina, Kesternich Tim, Lehr Alexander, Reichert Aaron
Eitelborn: Meurer Alicia Nicole, Müller Elaine Katharina
Fachbach: Buchner Jessica, Ems Denise, Kleinschmidt Karolin, Schinkmann Philipp Jan, Schmidt Celine, Stein Julia Luisa
Großholbach: Breitbach Selina
Hillscheid: Jahn Kristoffer
Holler: Roos Danica
Horbach: Stendebach Ayleen
Kemmenau: Eckstein Ellen
Lahnstein: Adam Amely
Lollschied: Theisen Henning
Miehlen: Maier Sergej
Misselberg: FolzFanny
Mogendorf: Haas Niklas
Nassau: Bergmann Nicola, Bestmann Alessa, Boettger Elaine Francesca, Boss Anastasia, Crezelius Jannis Stephan, Dietel Cedric, Emde Franz-Peter, Koc Büsra, Nguyen Philipp Huy, Reiß Florian, Schlichting Julia, Schwarzkopf Julia, Urban Shannon, vom Dorp Michael
Niederelbert: Spitzhorn Nina
Nievern: Meschenmoser Dominik
Oberelbert: Dupp Stella-Lucia, Holzkämper André, Stahlhofen Niclas
Obernhof: Ziegler Louise
Pohl: Becker Jana
Scheidt: Standke Celine
Seelbach: Arnold Julian
Singhofen: Busch-Ridder Lara, Sowade Anna-Sophie, Zinnel Jonas
Sulzbach: Dawson Oliver
Weinähr: Ramseger Christoph
Welschneudorf: Höhn Larissa, Höhn Pascal
Winden: WischhofElisabeth
