Ökumenischer Kreuzweg nach den „Sieben Fußfällen“in Kell
ACK Andernach meditiert zum vierten Mal Kreuzweg
Andernach. Das Leiden Christi wird seit dem 15. Jahrhundert in sieben Stationen dargestellt. Später wurden daraus 14 Stationen. In Kell ist in der Nähe des Sportplatzes ein Kreuzweg in sieben Stationen. Diese Art bezeichnet man als die sieben Fußfälle.
Wegen der momentanen Corona-Situation hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach den Keller Kreuzweg in der Kirche meditiert und aufgezeichnet, damit möglichst viele Teilnehmer*innen auch virtuell daran teilnehmen können. Während in der Fastenzeit des letzten Jahres der Kreuzweg ganz unter dem Motto von Corona stand, haben ihn die Delegierten der Andernacher katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden ganz aus der Sicht Jesu nach seiner Auferstehung betrachtet. Das bedeutet auch, dass als achte Station die Auferweckung Jesu thematisiert wurde.
Besonders die Fürbitten wurden aktualisiert und der Krieg in der Ukraine ins Gebet genommen. Denn das Blut, das in der Ukraine auf beiden Seiten vergossen wird, schreit zum Himmel. Das Beten für die betroffenen Menschen wird nicht als Akt der Hilflosigkeit, sondern als Ausdruck des Glaubens und als Zeichen gegen den Krieg verstanden. Eine wichtige Aussage des Gottesdienstes besteht darin, dass die Christen in Andernach das Spiel der Verfeindung gegen das russische Volk nicht mitmachen wollen und deshalb auch denen entgegentreten, die Hass und Hetze gegen das russische Volk, aber auch gegen das Volk der Ukraine in den sozialen Netzwerken verbreiten.
Der Kreuzweg ist abrufbar über YouTube unter ACK Andernach. Kurzlink: https://www.youtube.com/watch?v=j9R7cCI6nNo.
