Allgemeine Berichte | 07.04.2025

Abiturfeier an der Schönstätter Marienschule

Abi springs – follow the call of the discoball!

Festlich gekleidet beendeten die Absolventinnen ihre Schulzeit.  Foto: privat

Vallendar. Am 28. März 2025 fiel helles Licht auf die Abiturientinnen mit ihren Familien und Freunden. Mit einem feierlichen Gottesdienst und einer facettenreichen Abiturfeier endete ihre Schulzeit an der SMS. Mit Tulpen in den Händen zogen die 40 Abiturientinnen an einem strahlenden Frühlingsmorgen in die Pallottikirche in Schönstatt ein. Mit dem Abiturgottesdienst schloss sich der Bogen ihrer Schulzeit, die vor 9 Jahren mit dem Einschulungsgottesdienst begann. Pater Jörg Gattwinkel begrüßte die Abiturientinnen, ihre Familien, Freunde, Lehrerinnen und Lehrer zu diesem „Moment der Besinnung und der Freude an der Schwelle zwischen dem, was schon geschafft ist, und dem, was gute Zukunft sein mag“.

Passend zum Thema des Gottesdienstes sang der Musik-Grundkurs den Song von Silbermond „Auf, auf“.

In seiner Auslegung des Evangeliums vom Senfkorn und Sauerteig ermutigte Pfarrer Gerd Götz die Abiturientinnen: „Lasst eure Schönheit wachsen. Macht diese Welt schöner!“ Er rief sie auf, ihre Liebe strahlen zu lassen, gute Früchte zu bringen und diese mit anderen zu teilen.

Als Erinnerung nahmen die Schülerinnen ein Säckchen voll Blumensamen mit.

In dem Gottesdienst wurde auch den Familien und Freunden der Abiturientinnen Dankbarkeit entgegengebracht. Mit dem Vaterunser und einem Gebet, in dem Sr. M. Gabriele daran erinnerte, dass die Abiturientinnen aus der Schule entlassen würden, nie jedoch aus der Liebe der Eltern und aus der Liebe Marias, der Schulpatronin, endete die Feier.

Fortgeführt wurde die Entlassfeier der Abiturientinnen in der Marienschule. Dort nahmen die jungen Damen Aufstellung für das Jahrgangsfoto. Schülerinnen der MSS 12 bewirteten die Familienangehörigen und Freunde mit Kaffee und Gebäck. Danach begann das Programm der Abiturfeier unter dem Motto: „Abi springs - follow the call of the discoball“ mit dem feierlichen Einzug der Abiturientinnen.

Sie gaben – wie vor 9 Jahren – ihr originelles „5er-Lied“ noch einmal zum Besten und rührten damit das Publikum. Für gute Unterhaltung sorgten die beiden Stammkurslehrerinnen Laura Becker und Katharina Schunk, die an diesem Vormittag moderierten und ebenso wie die Oberstufenleiterin Daniela Speier zeigten, wie gut sie ihre Schülerinnen kennen und sie ins Herz geschlossen haben.

Fr. Speier lobte: „Ihr habt so oft im Unterricht geglänzt und bringt heute die Aula zum Strahlen.“ In ihrer an den Begriff „springs“ aus dem Abi-Motto anknüpfenden Begrüßung zitierte die MSS-Leiterin ein Gedicht über den Frühling als Zeit des Wachsens und Blühens. „Ihr seid nun erwachsen“, sagte sie den Abiturientinnen. „Habt Mut, wachst weiter, blüht und bereichert die Welt!“ Sie dankte für die schöne Zeit und wünschte den scheidenden Schülerinnen Gottes Segen und alles Gute.

Humorvoll und mit Augenzwinkern blickten Laura Becker und Katharina Schunk auf den Alltag und besondere Highlights der Oberstufenzeit zurück: „Wir sind stolz auf euch“, riefen sie ihnen zu. „Bleibt wissbegierig und begeisterungsfähig, immer fair und neugierig auf das, was vor euch liegt!“

Das Abitur alsRampe in die Zukunft

In ihren Abschiedsworten kam Sr. M. Gabriele in Anlehnung an „springs“ auf das Sprungbrett zu sprechen. „Das Abitur ist eine Art Rampe in die Zukunft“, die Schwung gibt, Neues zu wagen. „Die Voraussetzung für einen Sprung ins Glück habt ihr hier gewonnen.“ Sr. M. Gabriele dankte für das vielfältige Engagement in der Schulgemeinschaft: „Wir schätzen euren Einsatz hoch.“ Sie dankte auch den Eltern und Geschwistern, den Freunden, den Klassengemeinschaften, den Lehrerinnen und Lehrern, der MSS-Leiterin, ohne die es den phänomenalen Absprung nicht gäbe.

Dann wandte sich die Schulleiterin dem „Ruf der Discokugel“ aus dem Abi-Motto zu. Die Kugel dreht sich, funkelt, bringt Licht in den Raum. „Dreht euch, bleibt und werdet flexibel, probiert neue Lösungen aus, bleibt euch treu, bleibt nicht immer in ein und demselben Kreis, weitet den Radius. In manchen Aufgaben werden neue Herausforderungen auf euch zukommen. Seid – wie die Diskokugel – empfänglich für das Helle und Lichtvolle, bringt Licht in eure Umgebung. Sorgt mit eurer Ausstrahlung dafür, dass auch andere auf positive Gedanken kommen und die Wärme eures Herzens spüren.“ Mit Blick auf die Diskokugel unterstrich Sr. M. Gabriele: „Nicht immer ist glatt besser. Erst die Gebrochenheit der Oberfläche erzeugt das Spiel der Farben. Auch dort, wo es im Leben manchmal holpert, wo es matte Stellen, Brüche und Unebenheiten gibt, kann Gutes entstehen. Versucht nicht perfekt zu sein, es muss nicht alles glatt gehen. Wo Leben echt ist, da ist Freude, Herzlichkeit und Glanz.“ Als letzten Gesichtspunkt hob Sr. M. Gabriele hervor, dass eine Diskokugel meistens erhöht angebracht ist. „Von oben betrachtet, sieht manches anders aus. Von einem höheren Standpunkt aus rücken wichtige Dinge in helles Licht.“ Am Ende ihrer Rede rief Sr. M. Gabriele den Abiturientinnen zu: „Die Welt braucht euch, denn sie hat heute mehr denn je Menschen mit positiver Ausstrahlung nötig! Menschen wie Ihr es seid!“

Strahlend war dann auch der Auftritt von Schulchor und Schulorchester, die „I ain’t worried“ (One Republic) darboten. Zwei Abiturientinnen, die jahrelang im Chor mitgesungen haben, wurden mit Dank verabschiedet.

Die Rede der Jahrgangseltern hielt Karin Leithold. Aus Elternperspektive habe die Unter-, Mittel- und Oberstufe wie eine große „Playliste“ gewirkt. Jetzt gehe es darum, in Bewegung zu bleiben, seinem eigenen Beat zu folgen, den Platz auf der großen Tanzfläche des Lebens zu finden. Karin Leithold dankte den „DJs“, den Lehrern, die die Schülerinnen mit viel Wissen und Geduld und endlosen Korrekturen begleitet haben. Sie würdigte auch die Eltern als Helfer, Zuhörer und Motivationstrainer ihrer Töchter.

In ihrem Grußwort charakterisierte Serafina La Cava, die Vorsitzende des SEB, die Abiturientinnen als „jung, talentiert, hübsch und leistungsfähig“. Sie gratulierte ihnen im Namen der Eltern der gesamten Schulgemeinschaft und überreichte jeder später einen Schlüsselanhänger mit einer Diskokugel zur Erinnerung an die Schulzeit an der SMS.

Die Rede des Abiturjahrgangs hielten heiter und humorvoll und zugleich angereichert mit Lebensweisheiten Stella Perscheid und Corinna Mondorf, die die Kursgemeinschaft als „richtige Familie“ erlebt hätten. Auch die Schülersprecherinnen ließen es sich nicht nehmen, herzlich zu gratulieren.

Zu welchen Glanzleistungen der Abijahrgang fähig ist, zeigte Nathalie Habetz, die am Flügel „Time“ von Hans Zimmer in einer eigenen Bearbeitung virtuos zu Gehör brachte.

Dann war er gekommen, der große Augenblick der Überreichung der Abiturzeugnisse.

Ausgezeichnet wurden herausragende Leistungen in den Fächern Chemie, Physik, Mathematik, Erdkunde und Geschichte.

Silke Perscheid sprach die Anerkennung des Kreises der Ehemaligen für besondere Abiturergebnisse aus.

Danach erhielten Stella Perscheid und Corinna Mondorf den Preis der Ministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Fr. Dr. Stefanie Hubig, für vorbildliche Haltung und für besonderes außerunterrichtliches Engagement.

Mit dem musikalischen Beitrag „Afterglow“ von Ed Sheeran, der vom gesamten Jahrgang auf der Bühne intoniert wurde, endete das Bühnenprogramm.

Nach der Feier waren alle herzlich zum Sektempfang im Wintergarten und auf dem Hof eingeladen.

Die diesjährigenAbsolventinnen sind:

Ann-Cathrin Becker, Neuwied; Hannah Boldt, Vallendar; Lena Debrich, Bendorf; Celina Dott, Niederwerth; Vivien Egenolf, Montabaur; Isabella Fröhlich, Bannberscheid; Thea Fuhr, Höhr-Grenzhausen; Charlotte Geisen, Neuwied; Lucie Gerdum, Vallendar; Nathalie Habetz, Koblenz; Rabea Hammes, Breitenau; Hanna Haupt, Hillscheid; Lisa-Marie Heisterberg, Höhr-Grenzhausen; Lea Ivezic, Neuwied; Martha Jilek, Höhr-Grenzhausen; Lilly Jung, Koblenz; Elli Klein, Vallendar; Anne Klöckner, Niederwerth; Jule Lange, Neuwied; Sarah Leithold, Neuhäusel; Viola Molko, Vallendar; Corinna Mondorf, Moschheim; Alina Multrus, Koblenz; Lilly Nelles, Hundsdorf; Luisa Perscheid, Koblenz; Stella Perscheid, Koblenz; Lara Recklies, Höhr-Grenzhausen; Julia Sophie Reinert, Höhr-Grenzhausen; Annika Rülke, Vallendar; Katharina Schroeter, Weitersburg; Clara Seide, Bendorf; Lisa Skopek, Bendorf; Laetizia Stühler, Bendorf; Lena Trukenmüller, Vallendar; Xenia Unruh, Rengsdorf; Annabell Urban, Urbar; Rachel Vogt, Neuhäusel; Amelie Währ, Weitersburg; Sofie Wirth, Nauort; Jolina Zwick, Ebernhahn.

Festlich gekleidet beendeten die Absolventinnen ihre Schulzeit. Foto: privat

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