Allgemeine Berichte | 05.07.2017

FSJ in der Forschung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Abitur – und was kommt dann?

Rheinbach. Ausbildung, Studium oder erst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), das der Persönlichkeitsentwicklung und der beruflichen Orientierung dient? Vor dieser Frage stehen derzeit viele Abiturienten. Erstmals bietet nun die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Kooperation mit dem Internationalen Bund (IB) ab September ein FSJ in Wissenschaft, Technik und Nachhaltigkeit am Campus Rheinbach an und schafft eine Schnittstelle zwischen FSJ und Studium.

Im Mittelpunkt dieses FSJ wird eine Mitarbeit in der Forschung zu angeborenen Stoffwechselstörungen in der Arbeitsgruppe von Jörn Oliver Sass, Professor für Bioanalytik und Biochemie an der H-BRS, stehen. Dabei sollen Grundfertigkeiten im Labor erlernt und Einblicke in biowissenschaftliche Studiengänge und Berufsfelder gewonnen werden. Das FSJ bietet zusätzliche Pluspunkte im Lebenslauf und kann als Wartezeit für ein Studium und zum Teil als Vorpraktikum angerechnet werden. Nicht zuletzt deshalb ist ein FSJ eine sinnvolle und attraktive Alternative zu einem direkten Studien- oder Ausbildungsbeginn.

Sass gibt einen kleinen Einblick in das, was das FJS bieten wird: „Wir werden mit dem Bedienen von Waagen und dem Pipettieren von Wasser anfangen, danach sollen aber recht bald Techniken der Zellkultur erlernt werden. Im Idealfall bleibt es danach nicht nur beim Hineinschnuppern und Mithelfen in verschiedenen Forschungsprojekten, sondern es kann am Ende – natürlich immer unter Anleitung – auch ein eigenes kleines Projekt bearbeitet werden.“

Das Vorhaben wird von der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule unterstützt und soll auch eine Mitwirkung bei der Durchführung von Ferienkursen für Schülerinnen und Schüler in den Schulferien umfassen.

Das Freiwillige Soziale Jahr steht grundsätzlich allen Menschen bis einschließlich zum 27. Lebensjahr offen, die ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Während ihrer zwölfmonatigen Tätigkeit an der H-BRS bekommen die Freiwilligen ein Taschengeld ausgezahlt. Sie haben Anspruch auf Urlaub und sind für die Dauer ihres Einsatzes sozialversichert. Auch Kindergeld und (Halb-)Waisenrente werden weiterhin gezahlt, sofern ein entsprechender rechtlicher Anspruch besteht. In begleitenden Bildungsseminaren können die Freiwilligen ihre praktischen Erfahrungen reflektieren und selbst gewählte Themen aus unterschiedlichen sozialen und gesellschaftlichen Bereichen bearbeiten. Hierbei werden sie von den Mitarbeitern des IB pädagogisch begleitet und unterstützt.

Weitere Informationen zum FSJ in der Forschung an der H-BRS und zur Bewerbung erteilt gern Prof. Dr. Jörn Oliver Sass unter Tel. (0 22 41) 8 65 96 68 sowie per E-Mail unter joern.oliver.sass@h-brs.de. Pressemitteilung der

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

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