Allgemeine Berichte | 08.04.2019

Die „vocawäller“ unternehmen eine letzte gemeinsame Reise nach Bamberg

Abschiedstour der „vocawäller“

Die „vocawäller“ verabschieden sich von der Musikbühne – Seit 2014 präsentierten sie anspruchsvolle Chorliteratur

Mit der „Neuen Residenz“ im Rücken, welche im 17. und 18. Jahrhundert der Sitz des Bischofs war, genießen die Sänger einen tollen Ausblick auf den Bamberger Dom sowie auf die Alte Hofhaltung. Foto: privat

Westerwald/Bamberg. Sechs Jahre prägte das Männerchorensemble „vocawäller“ die Musikszene im Westerwald und darüber hinaus. Die Leidenschaft zum Singen hatte einige ehemalige Sänger der „westerwälder vocalisten“ nach Auflösung der Gruppe dazu bewegt, im Jahre 2013 ein neues Ensemble zu gründen. Dass diese Entscheidung richtig war, bestätigte die rasante Aufwärtsentwicklung des Chores.

Nach der Findungsphase hatten die Sänger 2014 mit Dr. Jens Röth einen Chorleiter gefunden, der das verwirklichen wollte und konnte, was die Sänger sich vorstellten, nämlich anspruchsvolle Chorliteratur zu bieten. Schon nach einem Jahr der sehr fruchtbaren Zusammenarbeit bewiesen die Sänger beim Internationalen Chorwettbewerb in Prag ihr Leistungsvermögen, in dem sie den Chorwettbewerb mit einem Golddiplom beendeten. Diesen internationalen Erfolg konnten sie 2018 bei einem weiteren internationalen Wettbewerb in Riva del Garda fortsetzen. Auch hier war ein Golddiplom bei dieser hochkarätigen Chorveranstaltung die Belohnung für ausgezeichnete Arbeit.

Nunmehr hat der Chor beschlossen, sein Wirken zu beenden. „Wenn man auf dem Höhepunkt der Leistung ist, sollte man frühzeitig für andere Platz machen“, so das einhellige Meinungsbild der Choristen. Da ein Chor nicht einfach so von der Bühne verschwindet, war es logisch, den Abschluss der Chorarbeit mit einer Konzertreise zu würdigen. Ziel war die wundervolle Stadt Bamberg. Hier konnte man zunächst in der Jesuitenkirche – passend zur Fastenzeit – angemessene Literatur vortragen. Dieses Singen sollte gleichermaßen der Beginn weiterer Auftritte sein. Nach einer sehr interessanten Führung durch die Wallfahrtskirche „Vierzehnheiligen“ konnte der Chor in seinem angebotenen Repertoire aus den Vollem schöpfen. Ob Literatur aus der Renaissance, Romantik oder Neuzeit, die „vocawäller“ konnten ihr Können unter Beweis stellen.

Höhepunkt der Reise war ohne Zweifel die musiklaische Gestaltung des Gottesdienstes im ehrwürdigen Bamberger Dom, eine Ehre, die nicht vielen Chören zuteilwird.

Es sollte und durfte aber nicht bei diesen offiziellen Anlässen bleiben. Bei zahlreichen spontanen „Platzkonzerten“ in Bamberg gaben die Chorsänger ihrer Freude am Singen Ausdruck, was von den Zuhörern mit viel Applaus gewürdigt wurde. Für die „vocawäller“ war es das Finale einer langen Reihe erfolgreicher Konzerte, bei denen sie viele treue Besucher immer wieder begrüßen durften. Pressemitteilung

der vocawäller

Mit der „Neuen Residenz“ im Rücken, welche im 17. und 18. Jahrhundert der Sitz des Bischofs war, genießen die Sänger einen tollen Ausblick auf den Bamberger Dom sowie auf die Alte Hofhaltung. Foto: privat

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