Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt informiert:
Absenkung des Wasserspiegels der Stauhaltung Scheidt
Koblenz. Mit Ablauf des letzten Hochwassers an der Lahn wurden im Oberwasser der Schleuse Scheidt (Lahn-km 96,800) mehrere starke Uferausbrüche im rechten Böschungsdeckwerk festgestellt. Diese Schäden reichen teilweise bis an den dortigen Uferweg heran. Da dieser Uferweg gleichzeitig Betriebsweg der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ist, die einzige Zufahrt zur Schleuse Scheidt bildet und auch, selbst zu dieser Jahreszeit, von Radfahrern und Fußgängern genutzt wird, war eine Gefährdungssituation aufgetreten, welche aus Sicherheitsgründen einer sofortigen Handlung bedurfte. Es wurde entschieden, eine unmittelbare Stauabsenkung, die bis zu den tiefsten Ausbrüchen reicht, durchzuführen. Dabei wurden vier große Ausbrüche bis circa 2,50 Meter Tiefe und circa 3 Meter Breite unter dem normalen Wasserspiegel entdeckt. Hier ist das vorhandene Böschungspflaster deutlich abgesackt beziehungsweise der Unterbau vom Hochwasser weggespült worden. Bei den restlichen Ausbrüchen liegt die Tiefe nur circa 1 Meter unter dem Wasserspiegel. Die Mitarbeiter des Außenbezirkes Diez des WSA Koblenz sind gegenwärtig dabei, diese großen Ausbrüche mittels neuen Pflasterdeckwerks zu beseitigen und die sichere Benutzung des Wegs wieder zu gewährleisten. Dazu muss die Stauabsenkung bis voraussichtlich Freitag, 16. Februar aufrecht bleiben. Anschließend wird die Lahn wieder bis auf circa 1 Meter unter den normalen Wasserstand aufgestaut, sodass die restlichen Schäden am Deckwerk behoben werden können. Das WSA Koblenz bittet darum, die Lahn in den abgesenkten Uferbereichen nicht zu betreten. Hier besteht Verletzungsgefahr.
Pressemitteilung des
Wasserstraßen- und
Schifffahrtsamtes Koblenz
