Allgemeine Berichte | 24.10.2023

Wegen Inflation und Energiekosten

Abtei Maria Laach: Kein kostenfreies Parken mehr am Sonntagvormittag

Ab dem 5. November ändern sich die sonntäglichen Parkzeiten der Benediktinerabtei Maria Laach.  Foto: Marco Rothbrust Fotografie

Glees. Ab dem 5. November ändern sich die sonntäglichen Parkzeiten der Benediktinerabtei Maria Laach. Die bisher kostenfreie Parkzeit von 0 Uhr bis 12.30 Uhr entfällt.

„Auch am Kloster und den Klosterbetrieben gehen die Preissteigerungen durch Inflation und Energiekosten nicht spurlos vorbei“, begründet Philipp Lohse, Geschäftsführer der Abtei und der Klosterbetriebe, diesen Schritt. „Wir hoffen, mit dem Verzicht auf die kostenfreie Zeit am Sonntagvormittag einer grundsätzlichen Erhöhung der Parkgebühren entgegenwirken zu können.“

Da die Benediktinerabtei keine direkten Mittel aus der Kirchensteuer erhält, finanziert sie sich neben den Einkünften aus den Klosterbetrieben auch über Spenden. Neben der Verantwortung für die nahezu tausend Jahre alten Gebäude, darunter die Kirche, die jedes Jahr von zahlreichen Menschen besucht wird, obliegt dem Kloster auch die Pflege des weitläufigen Naturschutzgebiets Laacher See.

Pater Petrus Nowack OSB, Oberer der Benediktinerabtei Maria Laach, bittet im Namen aller Benediktiner um Verständnis für diese Maßnahme. BA

Ab dem 5. November ändern sich die sonntäglichen Parkzeiten der Benediktinerabtei Maria Laach. Foto: Marco Rothbrust Fotografie

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Kommentare
26.10.202312:45 Uhr
Pilgerin

@K. Schmidt:
Es ist völlig klar, dass man nicht von jedem x-beliebigem Punkt problemlos mit dem ÖPNV nach Maria Laach kommt. Aber man kann auch mit dem Auto bis in die Nähe fahren und auf den Bus umsteigen, wenn man unbedingt die Parkgebühren vermeiden möchte. Beispiele mit häufigen Verbindungen wären der Busbahnhof in Mendig oder der P+R-Parkplatz neben der A61, dann mit dem Bus ab Laacher Mühle. Das macht natürlich nur Sinn, wenn man keine Einzelfahrscheine braucht, sondern z.B. das 49-Euro-Ticket hat. Leider fahren die meisten Busse leer durch die Gegend. Nach meiner Einschätzung wird die massive Ausweitung der Buslinien im Kreis MYK überhaupt nicht angenommen - was sicher auch nachvollziehbare Gründe hat.
Der Hinweis auf den ÖPNV war aber nicht der zentrale Punkt meines Kommentars. Ich habe hauptsächlich die Behauptung des Vor-Kommentators hinsichtlich der "ausbleibenden Besucherströme" angezweifelt. Ich erlebe Maria Laach meist eher überlaufen und meide den Ort zu Stoßzeiten.

26.10.202308:21 Uhr
K. Schmidt

Ich bin mit dem Auto in gut 20min am Kloster. Mit Bussen könnte ich, je nach Uhrzeit, nach 2 oder 3 Umstiegen und über einer Stunde, dorthin anreisen. Allerdings nicht am Sonntagmorgen, denn sonntags fährt hier gleich gar kein Bus ab. Nur mal so als Einwand auf den Hinweis mit der möglichen ÖPNV-Lösung. Vielleicht sollten die Besucherströme in Maria Laach mal verstärkt dafür beten, dass auch die Kreise MYK und AW irgendwann in den Flächengemeinden einen ÖPNV haben, den man halbwegs ernsthaft als solchen bezeichnen kann.

25.10.202312:33 Uhr
Pilgerin

Ausbleibender Besucherstrom??? Wann waren Sie das letzte Mal in Maria Laach? Wenn ich dort bin, treffe ich in der Regel viel zu viele Menschen an. Die Kulanzregelung am Sonntagmorgen war ja zudem für die (immer weniger werdenden) Gottesdienstbesucher gedacht, wurde aber vermutlich mehrheitlich von Gassigängern und Joggern genutzt.
Im Übrigen: Es gibt inzwischen etliche Buslinien, die den Klosterparkplatz regelmäßig ansteuern.

24.10.202319:05 Uhr
Stern

Eine F3age der Zeit, wie lange sich der Normalbürger Maria Laach finanziell noch leisten kann ... Der ausbleibende Besucherstrom ist n7cht überraschend.

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