Der Meckenheimer Künstlertreff lud zur Weihnachtsausstellung ein
Accessoires für den Advent und Kunst für den Gabentisch
Zwei neue Künstler zeigten ihre Werke: Petra Quintus und Georg Pejlek gesellen sich zum MKT
Meckenheim. Zu den vielseitigen künstlerischen Angeboten in Meckenheim zählt ohne Zweifel die Ausstellung der Künstler und Kunsthandwerker aus der Meckenheimer Region in der Schützenhalle. Zweimal im Jahr, zur Osterzeit und zur Adventszeit, haben die Besucher die Möglichkeit, die neuen Kreationen und Exponate bekannter Aussteller zu entdecken. Wie bei jeder Ausstellung sind „Neulinge“ dabei, die ihre Arbeiten zum ersten Mal in der Schützenhalle präsentieren.
Bereits seit mehr als 20 Jahren ist die Ausstellung des Meckenheimer Künstlertreffs ein Anziehungspunkt in der Region und lockt immer wieder zahlreiche Besucher an. Dieses stetige positive Echo haben die Aussteller vor allem dem Organisationsteam um Doris Ohm, Inge Reichmann und Ulla Palm zu verdanken, die sich jedes Jahr um die beiden Ausstellungen kümmern. Auch zur Weihnachtsausstellung am vergangenen Wochenende stellten 21 Künstler und Kunsthandwerker beeindruckende und wunderschöne Kreationen vor. Vizebürgermeisterin Heidi Wiens konnte bereits zur Eröffnung zahlreiche Besucher begrüßen.
Besonders freute sich Doris Ohm, dass zwei neue Aussteller das Kunstensemble bereicherten. Das waren Petra Quintus mit flotten gestempelten Karten und Zinndesign und Georg Pejlek. Er war mit eleganten handgefertigten Ledertaschen für die Damenwelt zum ersten Mal mit dabei. Die Besucher der Ausstellung trafen natürlich auch Künstler, die schon jahrelang den Meckenheimer Künstlertreff präsentieren. Zu ihnen gehört auch die Akademie-Altenahr e.V. aus Dernau, die in diesem Jahr von Marcela di Blasi mit Acrylbildern vertreten wurde. Zu den treuen Künstlerinnen gehört natürlich auch Dagmar Niemeyer, die ihre neuesten Klappkarten und kunstvolle Eier präsentierte. Das Highlight an ihrem Stand war eine Lampe mit einem Lampenschirm gefertigt aus den Flyern vergangener MKT-Ausstellungen. „Ich gehöre zu der Generation, die nichts wegwerfen kann“, meinte Dagmar Niemeyer. Der Clou an der Lampe ist der Lampenständer, den der Vater von Inge Reichmann vor vielen Jahren selbst gedrechselt hatte, der nun eine angemessene Verwendung fand.
Gleich im Eingangsbereich zogen die hohen Figuren von Gertrud Behrendt die Blicke auf sich. Besonders interessant für die kleinen Besucher war der Stand der Cristallerie Schönberg, an dem die Kleinen Weihnachtskugeln selbst blasen konnten. Auch die Goldschmiedearbeiten von Nina Buchmann fanden großes Interesse, vor allem bei der Damenwelt.
Wer noch etwas für den Gabentisch suchte oder adventliche Accessoires, ist auf dieser Ausstellung sicher fündig geworden. Doris Ohm fasste zusammen, was die Ausstellungen des MKT so anziehenswert, sowohl für die Aussteller, als auch für die Besucher ausmacht: „Nette Gespräche, die hohe Qualität der Produkte und eine entspannte Atmosphäre zwischen Ausstellern“. Bereits jetzt darf man sich auf die Frühjahrsausstellung am 1. und 2. April 2017 freuen. STS
Auf der Weihnachtsausstellung des MKT wurde jeder fündig. Foto: Picasa
Wie immer auf der Ausstellung vertreten: Dagmar Niemeyer, hier mit ihrer nostalgischen Lampe. Foto: Picasa
Doris Ohm (Mitte) freut sich über neue Aussteller bei der Weihnachtsausstellung des MKT in der Schützenhalle. (li. Georg Rejlek und re. Petra Quintus). Foto: Picasa
