Allgemeine Berichte | 14.09.2020

Schulbeginn an der Schönstätter Marienschule

Achtsamkeit in der Coronakrise

Mit Abstand am besten: Begrüßung der neuen Schulleitung.Foto: privat

Vallendar. Dieses Schuljahr begann anders als die der zurückliegenden Jahre. Es interessierte die Schülerinnen z. B. nicht nur, welche Lehrer sie haben oder wie der Stundenplan aussehen würde, sondern stellten sich, da das Corona-Virus das Leben vollständig umgekrempelt hat, auch Fragen wie:

• Können weiterhin alle Schülerinnen Präsenzunterricht haben?

• Ist dies nur für einen Teil möglich?

• Muss die Schönstätter Marienschule irgendwann gar geschlossen werden?

• Welche Kontakte und Feiern werden möglich sein?

• Wie kann man Freundschaften pflegen?

• Wie wirkt sich die Pandemie auf die Familien aus?

• Mit welchen finanziellen Problemen müssen die Eltern fertig werden? …

In einer Einstimmung machte die Schulgemeinschaft sich bewusst, wie wichtig es ist, Ängste einander mitzuteilen, dadurch miteinander zu teilen und sie vor Gott zu bringen. Wer gläubig ist, findet Halt, weil er auf Gott vertraut, der das Steuer des Lebens in der Hand hält. Doch Gott steuert nicht allein. Er führt die Menschen nicht ohne ihr Mittun durch die Coronakrise. Ob die Pandemie überwunden wird, hängt auch nicht nur von den Verantwortlichen in Staat, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft ab. Es kommt auf jede Einzelne und jeden Einzelnen an. Jede und jeder ist wichtig. Das Mitsteuern aller ist gefragt. Mitsteuern, um der Pandemie entgegenzusteuern, heißt: Achtsam sein. Das bedeutet in der Schule konkret, dass sich jede Schülerin, jede Lehrperson und jeder Mitarbeiter genau an die Hygienemaßnahmen hält – auf dem Schulweg, in den Räumen und Fluren, auf dem Schulhof.

Wenn alle achtsam sind, kann man fair miteinander leben. Das hat sich die Schulgemeinschaft in der Vorbereitung auf das 75-jährige Schuljubiläum vorgenommen.

• Achtsamkeit sich selbst gegenüber im Blick auf die eigene Gesundheit, das persönliche Wohlergehen

• Achtsamkeit gegenüber den Freundinnen und Klassenkameradinnen

• Achtsamkeit gegenüber den Lehrern und Mitarbeitern

• Achtsamkeit gegenüber den Schülerinnen

Die Achtsamkeit in der Schule kann ausgeweitet werden auf die Familien, dem Freundes- und Bekanntenkreis, auf alle Menschen, denen man tagsüber begegnet: auf den Straßen, in den Geschäften, einfach überall. Besonders achtgegeben haben dieses Jahr aber auch alle, als verkündet wurde:

Die Realschule plus hat eine neue Leitung

Vor Beginn der großen Pause trafen sich am ersten Schultag die Realschülerinnen auf dem unteren Schulhof. Denn seit dem 1. August gibt es drei Lehrerinnen, die Frau Weber heißen. Die Dritte im Bunde ist die neue Leiterin der Realschule plus, Frau Jennifer Weber, und alle freuten sich, als sie sich gleich zu Beginn des neuen Schuljahres den Schülerinnen vorstellte. Alle wünschten ihre einen tollen Start.

Sr. M. Verena Röhrig stellt Frau Jennifer Weber als ihre Nachfolgerin vor.

Sr. M. Verena Röhrig stellt Frau Jennifer Weber als ihre Nachfolgerin vor.

Mit Abstand am besten: Begrüßung der neuen Schulleitung.Foto: privat

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