NABU Rengsdorf sucht Helfer
Achtung: Krötenwanderung
Rengsdorf. Wenn die Temperturen in der Nacht über fünf Grad liegen und es vielleicht sogar noch regnet oder feucht ist, beginnen die Amphibien zu Ihren Laichplätzen zu wandern. Die früh laichenden Amphibien wie Grasfrosch, Erdkröte und Bergmolch verlassen ihre Winterquartiere als erstes, um zur Fortpflanzung ihre Laichgewässer aufzusuchen. Anfang Februar, den ersten warmen Tagen in diesem Jahr, machten sich Grasfrösche bereits auf den Weg. Bei den jetztigen kühlen Temperaturen wartet der Rest auf wärmere Tage und Nächte.
Amphibienschützer des NABU Rengsdorf sind in Ehlscheid, zwischen Rengsdorf-Hardert und Hofgut Adenroth bei Breitenau unterwegs. In Hardert und Hofgut Adenroth wurden Schutzzäune aufgebaut.
Von der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Neuwied und Westerwaldkreis wurden Warnschilder aufgestellt.
Eine Maßnahme, die nicht nur die wandernden Kröten schützen sollen, sondern auch die zahlreichen Helfer, die sie einsammeln und sicher auf der anderen Fahrbahnseite wieder absetzen.
Zum Schutz der vielen bedrohten Amphibienarten und der aktiven Helfer aus Hardert und Umgebung, sowie aus Ehlscheid und Hofgut Adenroth im Saynbachtal, bitten wir die Autofahrer, besonders während der Dunkelheit, in den frühen Morgenstunden und am Abend, während der Zeit der Krötenwanderung langsam zu fahren.
Es werden noch Helfer gesucht für den Bereich Hofgut Adenroth bei Breitenau im Saynbachtal.
Bitte an Petra Steinhauer unter P.Steinhauer@gmx.de wenden.
Der Grasfrosch ist wieder unterwegs. Foto: NABU
