Allgemeine Berichte | 06.02.2019

Am Fest des Hl. Blasius trafen sich die Gerber- und die Wollenweberzunft

Adenauer Zünfte möchten die Traditionen aufrechterhalten und Pflegen

Zunftmeister Bernd Koll und einige Mitglieder der Wollenweber Zunft. Fotos: -SES-

Adenau. Am Vorabend des Heiligen Blasius Trafen sich die beiden ältesten Adenauer Zünfte zu einem gemeinsamen Zunfttreffen in der Blauen Ecke. Normalerweise ist der Heilige Blasius der Schutzheilige der Gerber und der Heilige Severinus am 11. Februar der, der Wollenweber, aber aus terminlichen Gründen wurde der Zunftabend zusammengelegt. Mit einer Messe zelebriert von Pfarrer Michael Schäfer und dem Empfang des Blasius Segens begann der Zunftabend. Mit der Begrüßung der Zunftmeister Walter Beyer bei den Gerbern und Bernd Koll bei den Wollenwebern. Nach dem Zunftgebet zu den Schutzheiligen wurde der obligatorische Jahresobolus an den Geschäftsführer entrichtet.

Ehrungen bei der Wollenweber Zunft

Die Wollenweber Zunft konnte noch langjährige „Genossen“ wie die Mitglieder genannt werden, ehren. 50 Jahre der Wollenweber Zunft angehörig sind: Siegfried Schumacher und Theo Frings, 45 Jahre: Franz Weber, 40 Jahre: Hans Hermann Radermacher und Hans Follmann, 30 Jahre: Klaus Jacoby und Frank Wischnewski und 20 Jahre Walter Schmitz. Nach dem offiziellen Teil folgt ein gemütliches Beisammensein mit Schößchen und Wurst. Die Zünfte nahmen einst Wirtschaftliche und sozialpolitische Aufgaben ihrer Mitglieder wahr. So wurde zum Beispiel die wirtschaftliche Existenz der Mitglieder durch Zugangsbeschränkungen von „Fremden“ Gerbern die in Rot- und Weiß Gerbern unterschieden wurden sowie Schuster, Sattler, Löhrer und Kürschner gesichert. Das bedeutete, dass fremde Anbieter von Leder oder Lederwaren, wollten sie im Amt Nürburg verkaufen, einen Obolus zu entrichten hatten. Diese Bezahlung bestand aus: Einem Goldgulden, einem Reichstaler, einer Flasche Wein und einer Spende für die Armen und war einmalig zu entrichten. Vor allen Dingen war die soziale Fürsorge der Hinterbliebenen eines Zunftmitgliedes immens wichtig. Nach Napoleon ist der Zunftzwang aufgehoben worden und die ursprüngliche Bedeutung der Zünfte ging verloren. Sie ist in der heutigen Zeit einer repräsentativen gewichen.

Zünfte möchten die# Traditioen aufrecht erhalten

Heute ist das Ziel der Adenauer Zünfte die Traditionen aufrechtzuerhalten und zu Pflegen. Zudem engagieren sich die Zünfte für die Stadt, nicht nur das sie bei vielen Veranstaltungen und Festen wie Heimatfest oder dem Volkstrauertag nicht mehr wegzudenken sind, sondern sie haben 25.000 Euro gesammelt und am neugestalteten Pferdemarkt einen Zunftbrunnen mit den drei Zunftwappen und Sitzbänken der Stadt geschenkt. Oder haben im St. Josef Krankenhaus im Keller einige Räume komplett entkernt, und so dem Förderverein viel Geld gespart. Frei nach dem Motto, was auf den Traditionsfahnen seit der Gründung steht „Eintracht macht stark“ SES

Die Zunftmeister Bernd Koll und Walter Beyer im Hintergrund vonder Wollenweber und Gerber Zunft mit den Mitgliedern beider Zünfte

Die Zunftmeister Bernd Koll und Walter Beyer im Hintergrund von der Wollenweber und Gerber Zunft mit den Mitgliedern beider Zünfte Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

Zunftmeister Bernd Koll überreicht Franz Webereine Urkunde für 45 Jahre in der Wollenweber Zunft.

Zunftmeister Bernd Koll überreicht Franz Weber eine Urkunde für 45 Jahre in der Wollenweber Zunft.

Zunftmeister Bernd Koll und einige Mitglieder der Wollenweber Zunft. Fotos: -SES-

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