Volkshochschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal mit Wachtberg
Adrian Grüter wird neuer VHS-Direktor
Rheinbach. Adrian Grüter wird der neue Direktor der Volkshochschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal mit Wachtberg, das erklärte Bürgermeister Stefan Raetz bei der Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Kultur im Hof“ im Himmeroder Hof in Rheinbach. Zum ersten September tritt der 38-jährige gebürtige Meerbuscher die Nachfolge des langjährigen VHS-Leiters Karl Hempel an, der in den Ruhestand geht.
Grüter hat er an der Universität Münster Rechtswissenschaften studiert und dort 2003 das zweite Staatsexamen abgelegt. Erste Berufserfahrungen sammelte der Volljurist als Bereichsleiter Administration bei der Leibniz-Gesellschaft, derzeit ist er im Bereich „Controlling für Großprojekte“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung in Bonn tätig. Der verheiratete Vater zweier Kinder wohnt seit 2009 in Rheinbach und spielt von Kindesbeinen an Klarinette. Beim Blasorchester „Fidelia“ Wormersdorf will demnächst wieder als aktiver Musiker einsteigen, derzeit ist er passives Mitglied.
Balance schaffen zwischen
Als künftiger Direktor der Volkshochschule möchte er gerne die Balance schaffen zwischen den wirtschaftlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten des Volkshochschul-Zweckverbands und einem möglichst vielschichtigen und umfangreichen Angebot für die Bürger. Er freue sich, ab dem 1. September das Weiterbildungsangebot der im VHS-Zweckverband zusammengeschlossenen Gemeinden zum Wohle der Bürger gestalten zu dürfen.
„Während ich bislang durch meine Tätigkeit im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie in der Leibniz-Gemeinschaft auf der Seite tätig war, die für die Ermöglichung von Wissensgenerierung zum Wohle der Gesellschaft zuständig ist, wird fortan meine Aufgabe darin bestehen, dieses geschaffene Wissen durch entsprechende Bildungsangebote direkt in die Gesellschaft zu transferieren, sprich vor Ort an die Frau, den Mann zu bringen“, sagte er im Gespräch mit „Blick aktuell“.
Gerade vor dem Hintergrund des steten Wissenszuwachses und dem Fortschreiten der technologischen Möglichkeiten sei lebenslanges Lernen für die persönliche und berufliche Entwicklung nicht nur wichtig, sondern auch zwingend notwendig. Die VHS sei hierbei für die Bürger der verlässliche Partner, der mit dem steten Blick auf die gesellschaftliche und technologische Entwicklung dafür Sorge trage, dass entsprechende Weiterbildungsangebote ortsnah vorhanden seien.
Musikschule spielt besondere Rolle
Die Musikschule spiele im VHS-Angebot eine ganz besondere Rolle. Neben dem Erlernen von Liedgut unterschiedlicher zeitlicher und nationaler Herkunft lernten die Schüler, respektvoll miteinander umzugehen und - im wahrsten Sinne des Wortes - aufeinander zu hören. Und dies generationsübergreifend.
„Musikalische Erziehung ist für mich daher ein bedeutender Beitrag zur Bildung einer soliden Lebenseinstellung für ein gesellschaftliches Miteinander. Ich denke, dass der heutige Abend mit der hervorragenden Performance der Sunny Side Bigband eindrucksvoll bewiesen hat, wie viel Spaß man beim gemeinsamen Musizieren haben kann und welche Freude anderen zugleich geschenkt werden kann.“
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