Festliches Weihnachtsoratorium in St. Katharina
Adventskonzert mit Chor und kleinem Kammerorchester
Swisttal-Buschhoven. Pfarrer Ernst Edelmann war höchst beglückt: „Solch eine volle Kirche sieht man als Pfarrer gerne“, teilte er seine Freude bei der Begrüßung den vielen Besuchern in der Pfarrkirche St. Katharina mit, die das Weihnachtsoratorium "Oratorio de Noël" des französischen Komponisten Camille Saint Saëns (1835 – 1821) hören wollten. „Der Chor der Versöhnungskirche Buschhoven möchte alle Christen beider Kirchengemeinden mit dem Konzert einstimmen auf ‚Qui venit in nomine Domini‘ (auf den, der da kommt im Namen des Herrn)“, ergänzte die Chorleiterin Sung Ae Park-Kahle die Begrüßung. Neben dem Chor und dem Kleinen Kammerorchester wirkten als Solisten Hyung Jung Lim (Sopran), Dagmar Brass (Sopran), Kornelia Reinke (Alt), Yong-Jin Kim (Tenor) sowie Ja Hyung Youn an der Orgel und Clara Dicke an der Harfe mit.
Stimmungsvolle Weihnachtsmusik
Im ersten Teil des Konzerts gab es aber zunächst stimmungsvolle Weihnachtsmusik, etwa „Macht hoch die Tür“ oder Variationen auf der Harfe zu „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Maria durch ein Dornwald ging“. Auch Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) aus dem „Elias“ und aus Georg Friedrich Händels (1685 – 1759) „Messias“ wurden gekonnt dargeboten. Zu einigen Werken sangen Chor und Gemeinde gemeinsam. Mit dem Weihnachtsoratorium gelang dem gerade 23-jährigen Camille Saint Saëns ein Werk, das gerade in jüngster Zeit sehr gerne von Chören einstudiert wird. Das Werk wurde am 15. Dezember 1869, also fast auf den Tag genau vor 150 Jahren, in der Pariser Kirche La Madeleine, an der der Komponist zu dieser Zeit Organist war, uraufgeführt. Grundlage des Oratoriums sind Texte des Neuen und Alten Testaments in lateinischer Sprache. Die Besucher des Konzerts sparten weder mit Applaus noch an Spenden, ganz wie es sich Pfarrer Edelmann in seiner Begrüßungsansprache gewünscht hat.
