Allgemeine Berichte | 05.12.2018

Die Menschen in der Vulkaneifel rüsten sich für die Adventszeit

Adventsmenschen nun auch in der Vulkaneifel

„Die Adventsmenschen“ versteigern 24 Tage lang je eine Dienstleistung oder ein Produkt. Grundsätzlich kann man die Idee als „Adventskalender für wohltätige Zwecke“ beschreiben. Das kann praktisch alles sein, was anderen nützt oder Spaß bringt oder sich als Geschenk eignet.privat

Die Menschen in der Vulkaneifel rüsten sich – für die gerade begonnene Adventszeit und für Weihnachten. Und während fleißig Pläne geschmiedet, Kekse gebacken, Häuser geschmückt und hektisch Geschenke besorgt werden läuft ganz nebenher der jährliche Weihnachtskalender des Adventsmenschen e.V.

Wie auch in den Vergangenheit haben sich zahlreiche „Kalenderfütterer“ zusammengetan, um am Montag, 24. Dezember eine schöne Summe für den guten Zweck im Sack zu haben. Erstmalig findet man auch einen Namen aus der Vulkaneifel darunter – Engeline Düx. Unter dem Motto „Ich bin ein Adventsmensch – Du auch?“ durfte Sylvia Pitzen, erste Vorsitzende des Adventsmenschen e.V., eine der sorgfältig von Hand gearbeiteten Decken der Frauengemeinschaft Nohn, für den diesjährigen Adventskalender in Empfang nehmen. „Ich war sehr überrascht, als ich, nach dem Bericht über die Gründung des Vereins, die Nachricht von Frau Düx auf dem Anrufbeantworter hatte.“ so Pitzen. „Bis dato sind wir immer mit der Bitte um Unterstützung an die Unternehmen herangetreten.“ Umso größer die Freude in dem kleinen Verein, seitens der Frauengemeinschaft um Frau Düx nun mit solch einem Unikat unterstützt zu werden.

Damit reihen sich die Damen in eine lange Liste von (Firmen-)Namen ein, die teilweise schon seit 2011 zum Erfolg des Kalenders beitragen. Wie zum Beispiel die Firma Romes-Design aus Müllenbach, welche mit Inhaber Jürgen Romes, schon fast zum Inventar auf der jährlichen Unterstützerliste gehört.

„Ohne diese unkomplizierte Hilfe, aus unserem Netzwerk und den Menschen darüber hinaus, wäre es uns nicht möglich dieses Projekt jedes Jahr aufs Neue zu stemmen.“ so Pitzen weiter und schaut, wie so oft in den letzten Minuten auf die laufende Kalenderauktion des heutigen Tages – 1 von 24.

Die Arbeit der Adventsmenschen basiert auf der Förderung von Projekten mit den Schwerpunkten Jugend- und Altenhilfe, der Hilfe für Opfer von Straftaten, des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke, sowie der Unterstützung von Privatpersonen, die auf Grund von Schicksalsschlägen finanzielle und materielle Hilfen benötigen. Schicksalsschläge können in diesem Fall gesundheitlicher Natur, aber auch höhere Gewalt sein.

Neben zahlreichen ganzjährigen Spendenaktionen liegt der Online-Fokus, wie im Ursprung des Projektes, auf dem jährlichen Adventskalender.

„Die Adventsmenschen“ versteigern 24 Tage lang je eine Dienstleistung oder ein Produkt. Grundsätzlich kann man die Idee als „Adventskalender für wohltätige Zwecke“ beschreiben. Das kann praktisch alles sein, was anderen nützt oder Spaß bringt oder sich als Geschenk eignet. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die besten 24 Angebote werden dann im Dezember versteigert, jeden Tag eins. Jeder kann also einen Tag lang die angebotene Leistung wie bei einer Auktion meistbietend ersteigern. Alle eingehenden Beträge kommen dann zu 100 Prozent einem gemeinnützigen Zweck zugute. Alle weiteren Informationen sind unter www.adventsmenschen.de zu finden.

„Die Adventsmenschen“ versteigern 24 Tage lang je eine Dienstleistung oder ein Produkt. Grundsätzlich kann man die Idee als „Adventskalender für wohltätige Zwecke“ beschreiben. Das kann praktisch alles sein, was anderen nützt oder Spaß bringt oder sich als Geschenk eignet.Foto: privat

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