Zauberhaftes Adventswochenende auf Schloss Sayn
Adventszauber in allen Räumen
Bendorf-Sayn. „In einer Stadt wie überall auf der Welt begab es sich, dass sich ein alter Mann während der Adventszeit auf die Suche nach dem Adventszauber machte…“ So fängt die rührende Weihnachtsgeschichte „Der verlorene Adventszauber“ des Autors Josef Albert Stöckl aus Oberbayern an. Würde diese Geschichte in Bendorf spielen, wäre seine Suche schon zu Ende, findet doch auf dem Sayner Märchenschloss immer am ersten Adventswochenende der traditionelle Adventszauber statt. In den weiten Fluren, Gängen und Räumen des stimmungsvoll und festlich geschmückten Schlosses präsentierten sich auf mehreren Etagen auch in diesem Jahr zum Adventsbeginn wieder ausgesuchte Aussteller mit erlesenen Geschenkideen, kunstvollen Handarbeiten und frischem Weihnachtsgebäck, sie sorgten so für zwei bezaubernde Tage in der Vorweihnachtszeit an einem historischen Ort.
Von Dekoartikel aus verschiedenen Materialien, über Textilien, heimisches für den Gaumen, Schmuck, Anregungen für Kinder sowie abwechslungsreiche kulinarische Köstlichkeiten, darunter exzellente Weine von „Bendorf Wein“ und der hausgemachte Glühwein als Punsch, reichte die breite Angebotspalette und ließ wohl kaum Wünsche offen.
Daneben gab es im Erdgeschoss in der Sonderausstellung „Wenn Engelshaar und Rauschgold locken“ vielfältigen handgearbeiteten Weihnachtsbaumschmuck zu bewundern. Besonders im Fokus standen dabei nostalgische Baumspitzen aus Glas und wertvolle Baumdekorationen aus vergangenen Zeiten, alles Sammlerstücke, für die Weihnachtsausstellung von der Familie Rita Breuer zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus erwarteten die Gäste im nahen Schmetterlingsgarten an beiden Tagen eine Krippenausstellung und eine adventliche Lesung für Kinder. In der Schlosskapelle fanden Konzerte mit dem Bendorfer Männerchor „BOOS Bar’s Bubbscher“ statt, am Sonntag hatte die Kinder-Weihnachtswerkstatt geöffnet, dazu stattete der Nikolaus dem Schloss einen Besuch ab, von den Kindern begeistert begrüßt.
Einen besonderen Höhepunkt bildeten die Führungen durch das gesamte Schloss. Auf dem einstündigen Rundgang erhielten angemeldete Besucher umfassende Einblicke auch in die sonst nicht einsehbaren Räume und Salons der Fürstenfamilie. Dazu gab es umfangreiche und interessante Informationen von der kompetenten Leiterin des Eisenkunstgussmuseums Barbara Friedhofen, die außerdem mit der einen oder anderen Anekdote aus der Geschichte der Sayner Hütte, dem Schloss und der fürstlichen Familie aufwarten konnte.
Der Erlös aus den Eintrittsgeldern und einer Tombola kommt zu gleichen Teilen dem Förderkreis des Rheinischen Eisenkunstguss-Museums und der Stiftung Filippas Engel zu Gute.