Allgemeine Berichte | 06.09.2019

Lesung von Asfa-Wossen Asserate im Roentgen-Museum Neuwied

Äthiopischer Prinz stellt sein neues Buch vor

Museumsdirektor Bernd Willscheid, Prinz Asfa-Wossen Asserate, Isabelle Fürstin zu Wied und Luise Prinzessin zu Wied.Foto: privat

Neuwied. Zum 5. Mal beteiligt sich der Landkreis Neuwied an den Westerwälder Literaturtagen, die in diesem Jahr zum 18. Mal stattfinden. Auch das Roentgen-Museum Neuwied beteiligt sich seit 2015 an dieser Veranstaltungsreihe und führte gestern in ausverkauftem Saal eine Lesung mit dem äthiopischen Prinzen Asfa-Wossen Asserate durch, der aus seinem Buch „Die neue Völkerwanderung“ las und anschließend zu einer umfangreichen Diskussion zur Verfügung stand.

Asfa-Wossen Asserate ist 1948 in Addis Abeba geboren und lebt seit den 1970er Jahren in Deutschland, heute als Unternehmensberater und vor allem Autor in Frankfurt am Main. Als Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers und als Sohn des ehemaligen Gouverneurs und Vizekönigs von Eritrea kam Prinz Asfa-Wossen Asserate als junger Mann nach Deutschland, studierte hier, promovierte und überlebte so auch die Revolution in Äthiopien, der einige enge Familienmitglieder zum Opfer fielen. Sehr bekannt wurde Prinz Asfa-Wossen Asserate als Autor mit seinem 2003 erschienenen Bestseller „Manieren“ oder mit dem Buch „Draußen nur Kännchen“, weiter ist er auch durch zahlreiche Fernsehauftritte und Zeitungsberichte bekannt.

„Die neue Völkerwanderung“ ist eines seiner jüngsten Bücher, aus dem er als einer der besten Kenner Afrikas die Ursachen der Massenflucht aus diesem Kontinent schilderte. An die europäischen Staaten appellierte er, ihre Politik gegenüber dem Nachbarkontinent grundlegend zu ändern. In einer anschließenden ausführlichen Diskussionsrunde nahmen die Besucher der Lesung lebhaft teil. Zahlreiche Fragen beantwortete Asfa-Wossen Asserate sehr ausführlich und in seinem ihm eigenen Klartext. Eine Veranstaltung, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Pressemitteilung

Roentgen Museum Neuwied

Museumsdirektor Bernd Willscheid, Prinz Asfa-Wossen Asserate, Isabelle Fürstin zu Wied und Luise Prinzessin zu Wied.Foto: privat

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