20 Jahre Kunstforum ’99 in Rheinbach
„Air“ vermittelt Fragilität und Stärke
Werke der Schweizer Künstlerin Brigitts Gamma-Wehrli sind bis 12. Mai im Glaspavillon zu sehen
Rheinbach. Am Freitag vergangener Woche lud das Kunstforum ’99 zur Eröffnung der Kunstausstellung mit dem Titel „Air“ in den Glaspavillon ein. Interessierte Bürger waren gekommen, um gemeinsam mit der Schweizer Künstlerin Brigitta Gamma-Wehrli auf die Ausstellungseröffnung anzustoßen. Die 13-teilige Ausstellung, bestehend aus Zeichnungen und zum Teil hängenden Papierobjekten kann bis zum 12. Mai im Rheinbacher Glaspavillon eingesehen werden.
Eva Vahjen, Vorsitzende des Kunstforums ’99, organisierte die Zusammenarbeit mit der Schweizer Künstlerin. Sie habe gewusst, dass der Glaspavillon der optimale Ausstellungsort für Gamma-Wehrlis Kunst sein werde. Von 2017 bis 2019 bastelte und zeichnete die Künstlerin an den Ausstellungsstücken, die jetzt in Rheinbach stehen. Wie Gamma-Wehrli bei der Eröffnung erzählte, seien die Objekte von Mond, Meer und Wind inspiriert. „Die Werke versprühen Leichtigkeit, sind fragil und strahlen dennoch Stärke aus“, beschrieb Gamma-Wehrli die Teile der Ausstellung. Bei der Arbeit an den Papierobjekten, aber auch ihren Zeichnungen, habe sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf gelassen. Das mache die Ausstellungsstücke einzigartig.
Die Worte und Bilder, die mit Kohle und Bleistift auf Papier gezeichnet worden sind, sollen den Betrachtern die Freiheit lassen, ihre eigene Fantasie einzusetzen und Interpretationen zu wagen, so die Künstlerin. Organisatorin Eva Vahjen meinte: „Solche außergewöhnlichen Ausstellungen findet man sonst nur in den großen Museen.“ Für Besucher geöffnet ist der Glaspavillon, An der Glasfachschule 4 in Rheinbach, samstags zwischen 14 und 18 Uhr und sonntags zwischen 12 und 18 Uhr sowie nach Vereinbarung unter info@kunstforum-99.de. Aber auch zu allen anderen Zeiten ist die Kunst von außen einsehbar.
Besonders Gamma-Wehrlis Papierobjekte strahlen Leichtigkeit aus.
Gamma-Wehrli möchte mit ihrer Kunst die Fantasie der Betrachter wecken. Dass ihr das gelingt, zeigten auch die lebhaften Gespräche im Anschluss an den offiziellen Teil der Vernissage.
