Gymnasium im Kannenbäckerland
Aktion „Tauben für Frieden“
Höhr-Grenzhausen. Anlässlich der aktuellen Situation in der Ukraine fand auf dem Schulhof die Aktion „Tauben für Frieden“ statt, um ein Zeichen für den Frieden und gegen Gewalt und Krieg zu setzen. Die Schulgemeinschaft hat auf diese Weise ihre Wut und Besorgnis über den Krieg und natürlich auch ihre Solidarität mit allen Betroffenen ausgedrückt.
Den Einstieg machte Herr Breitbach mit einem Lied von Hannes Wader mit Gitarre und Gesang. Weiter ging es mit einer Begrüßung und Einleitung in die Aktion.
Anschließend lasen Schüler aus der 5. Stufe selbst geschriebene Texte über ihre Gefühle, Befürchtungen und Ängste zum Krieg vor. Auch eine Audio-Botschaft wurde abgespielt, in der die ukrainische Freundin einer Schülerin von ihrer persönlichen Lage berichtete.
In einem Redebeitrag wurde Solidarität mit allen vom Krieg Betroffenen, den Menschen in der Ukraine und auf der Flucht bekannt. Zudem wurde angesprochen, dass es nicht in Ordnung ist, russischstämmige Menschen für den Krieg verantwortlich zu machen und wegen ihrer Herkunft zu diskriminieren.
In dem Kontext wurde auch auf die weiß-blaue Kleidung der Schüler und Lehrer hingewiesen, die als Symbol für Frieden gewählt wurde. Auch die drei Schülersprecher sagten in ihren Ansprachen etwas zum Krieg und der Wichtigkeit des Zusammenhalts. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Krieges wurden selbstgebastelte Friedenstauben verteilt und Sätze zu Wünschen und Hoffnungen der Kinder und Jugendlichen auf deutsch, russisch und ukrainisch vorgelesen. Diese Gedanken der Schüler wurden auf Plakaten gesammelt, die nun im Foyer hängen und dort gelesen werden können.
Zum Schluss stellte sich die gesamte Schulgemeinschaft gemeinsam in einem großen Peace-Zeichen auf dem Schulhof auf.
Mit dem Abspielen der Europahymne klang die halbstündige Veranstaltung aus.
Pressemitteilung
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