Allgemeine Berichte | 06.03.2020

Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises informiert

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Rhein-Lahn-Kreis. Task-Force: Auf Initiative von Landrat Frank Puchtler hat die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises präventiv eine verwaltungsinterne Task-Force unter seiner Leitung gebildet, um für eine eventuelle Corona-Pandemie gewappnet zu sein. Task-Force-Koordinatorin ist die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Frau Dr. Hildegard Hamm.

Der Notfallplan für den Rhein-Lahn-Kreis wurde aktualisiert, der Bestand an Schutzmaterialien überprüft, neues Material bestellt und Arztpraxen und Krankenhäuser kontaktiert. Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Vorgehensweise bei Corona-Verdachtsfällen bzw. Erkrankten wurden den Krankenhäusern/Fachärzten zur Verfügung gestellt und auf die Möglichkeit des Zugriffs auf täglich aktualisierte Informationen beim Robert-Koch-Institut hingewiesen. Die Task-Force beobachtete laufend die aktuelle Entwicklung und trifft sich regelmäßig, um im Akutfall sofort handlungsfähig zu sein.

Das Gesundheitsamt ist im ständigen Kontakt mit dem Mainzer Gesundheitsministerium, den Gesundheitsämtern der benachbarten Landkreise sowie den hygieneverantwortlichen Mitarbeitern der medizinischen Einrichtungen und Gemeinschaftseinrichtungen.

Zentrale Ansprechpartnerin:

Verdachtsfälle sind an das Kreisgesundheitsamt zu melden unter Tel. (0 26 03) 97 25 55, E-Mail: Infektionsschutz@rhein-lahn.rlp.de. Das weitere Vorgehen wird vom Kreisgesundheitsamt individuell in Abstimmung mit den Institutionen vor Ort (Verwaltungen, Betriebe, Schulen, Kitas, etc.) organisiert.

Empfehlungen:

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot. Die Symptome ähneln denen eines grippalen Infekts, wie z.B. Fieber, Husten. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur. Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf das Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind: Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal vierzehn Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat. Wenn Symptome auftreten, ist der Auslöser aber weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Wer trotzdem den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollte sich telefonisch an seinen Hausarzt wenden.

Den Notruf 112 bzw. 116117 sollte man nur im Notfall wie akuter Atemnot nutzen und auch dort auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinweisen. Wichtig ist die telefonische Vorankündigung, damit die aufnehmende Gesundheitseinrichtung entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?

In Anbetracht der Grippesaison, aber auch sonst, sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene, diese gelingt in fünf Schritten. Hände zunächst unter fließendes Wasser halten, dann die Hände gründlich einseifen, sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Bitte auch an Fingernägel denken. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Seife an allen Stellen sanft einreiben. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. In öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder den Ellenbogen verwenden. Anschließend die Hände sorgfältig abtrocknen, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Des Weiteren sollte man grundsätzlich Hustenhygiene einhalten, d.h. Niesen und Husten in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der jahreszeittypischen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Hotline

Informationen über das Coronavirus sind über die Hotline des Bundesministeriums für Gesundheit, Tel.: (0 30) 34 64 65 100 und beim Gesundheitsministerium in Mainz, Tel. (08 00) 57 58 100.

Weitere Informationen gibt es auch beim Robert Koch-Institut (www.rki.de) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

Pressemitteilung Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
First Friday Anzeige März
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Dauerauftrag 2026
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
30

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2243

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
131

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag
Daueranzeige
Holz Loth-Entsorgung
Koblenz blüht 2026
Oster-Anzeige
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Rund ums Haus
SB Standesamt
Angebotsanzeige (April)
PR-Anzeige
Anzeige KW 14
Titelanzeige
Anzeige Lange Samstage
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in