Allgemeine Berichte | 01.03.2019

Fidele Möhnen begeisterten mit intergalaktischem Programm - „Komm wir fliegen ins Weltall“

„Alles außer(-)irdisch“

Wieder einmal hatten die äußerst kreativen Karnevalistinnen ein themenbezogenes und bis ins kleinste Detail durchdachtes Programm ausgearbeitet, welches an Klasse und Niveau nichts zu wünschen übrig

Die vielseitig begabten Fidelen Möhnen beeindruckten auch als Sängerinnen.Fotos: FRE

Mendig. „Komm wir fliegen ins Weltall“ – mit dieser musikalischen Einladung begrüßten die Fidelen Möhnen am Schwerdonnerstag zahlreiche jecke Weiber in der restlos ausverkauften Laacher See-Halle und versprachen damit keineswegs zu viel.

Wieder einmal hatten die äußerst kreativen Karnevalistinnen in monatelanger Vorarbeit ein themenbezogenes und bis ins kleinste Detail durchdachtes Programm ausgearbeitet, welches an Klasse und Niveau nichts zu wünschen übrig ließ. Die wenigen Herren der Schöpfung, die das Privileg genossen, als Ehrengäste dabei sein zu dürfen, hatten allen Grund von ihren bis zum Ende der Sitzung „ausgesperrten“ Geschlechtsgenossen beneidet zu werden. Denn bei den hinreißenden Outfits der Fidelen Möhnen, die sich in pink-silbern-glitzernde Glamour-Schönheiten aus dem All verwandelt hatten, hätte sich so mancher einen intergalaktischen, fidelen Flug zum Mond gewünscht.

Ebenso außerirdisch perfekt wie ihr Outfit entsprach auch die Sitzung dem Geschmack aller jecken Weiber, die mit ihrem mitunter orkanartigen Applaus die Mendiger Narhalla immer wieder neu erbeben ließen.

Neues Möhnen-Mariechen wurde mit der ersten Rakete gefeiert

Los ging´s mit dem neuen Möhnen-Mariechen Jule Lempertz, die mit Anne Hennemann einen Gardetanz einstudiert hatte. Für ihre bemerkenswerte Darbietung, die an Perfektion und Freude am Tanz nichts zu wünschen übrig ließ, wurde das 10-jährige Nachwuchstalent mit der ersten Rakete des Abends gebührend gefeiert.

Eine weitere tänzerische Augenweide bot Karin´s Tanzgruppe, die ihre Choreografie „The Golden 20th“ unter der Leitung von Desire Schmitt einstudiert hatte. Die „Mennijer Mädchen“ setzten mit ihrer stilvollen und ästhetischen Darbietung unter dem Motto „Dancing Light“ noch einen drauf und das KGO-Herrenballett „Johannishöfer“ erntete für seine akrobatische Leistung einen nicht enden wollenden orkanartigen Applaus, der sich bis zu einer Rakete steigerte.

Auch das Herrenballett der KGN „Zarte Zehen“ überzeugte mit seiner „Hommage an Kölle“ und strapazierte die Lachmuskeln der närrischen Weiber aufs Äußerste! Als absoluter Garant für eine Superstimmung animierten die Schloffmötschen das Narrenvolk zum Schunkeln und Mitsingen. Kein Wunder dass man sie ohne eine Zugabe nicht von der Bühne ließ.

Selbstverständlich war auch in der „Bütt“ der Fidelen Möhnen so einiges los: Angefangen von wortgewaltigen und mit zum Teil zwerchfellerschütternden Pointen gewürzten Vorträgen wie: „Der Mann im Mond“ von Wilma Schlich, die zum Teil auch musikalisch das Weltgeschehen sowie das nicht immer bunte Treiben in Mennech auf die Schippe nahm, über „Mission Spaceshuttle“, bei dem die „Saftschubsen“ Elke Lenzen, Christel Geilen, Susanne Esch, Susanne Girolstein, Lisa Ritter, Nadja Schubach und Tanja Attendorn von ihren Erlebnissen mit den zum Teil futuristisch anmutenden Passagieren auf einem intergalaktischen Linienflug berichteten bis hin zu Christel Geilen, die allein schon mit ihrer eigens gebauten Zeitmaschine beeindruckte und für ihre pointenreiche Mendiger Vorausschau ins Jahr 2032 den ungeteilten Beifall aller Jecken im Saal erntete.

Stimmung im Saal nähert sich dem Siedepunkt

Beim anschließenden Auftritt des Möhnen-Chores, die mit ihren drei galaktischen Liedern „Major Tom“, „Ein Stern“ und „Wo die Stääne sin - wir fliejen im Ballon“ (von de Klüngelköpp) erreichte die Stimmung im Saal schon fast den Siedepunkt. Mit humorvollen und pfiffigen Anekdoten gewürzt war nicht zuletzt auch der zum Brüllen komische Vortrag: „Der Turboklopfsauger“ von Frau Müller-Lüdenscheid und Herrn Schmöller (Annette Dernbach und Anke Bous), bei dem die Liebe zum Putzen siegte. Auch das Zwiegespräch der beiden Kultfiguren Martha und Lizbeth (Uschi Schmitz und Anja Jochem) wurde mit brausendem Applaus belohnt. Die bravouröse Leistung der beiden karnevalistischen Originale, die sich unter dem Motto „Das Pubertier“ mit der Pubertät ihrer Kinder in Form eines herrlichen Dialogs beschäftigten und zu ihrem „Pubertier-Song“ von Achim Grün auf der Gitarre begleitet wurde, bewies einmal mehr, dass sie immer wieder eine große Bereicherung für die Sitzung der Fidelen Möhnen sind. Auch in diesem Jahr setzten die Fidelen Möhnen mit ihrem Tanz „Alles außerirdisch“ einen „Glanz-Punkt“! Die unter der Leitung von Anne Hennemann einstudierte und mitreißend dargebotene Choreografie war nicht nur eine Augenweide für das Närrische Publikum, sondern eine hochkarätige Leistung, die mit wohl verdienten Beifallskundgebungen gefeiert wurde.

Ein besonderes Kompliment gilt jedoch der Obermöhn Anne Dernbach, die mit Charme, Witz und Esprit eine Sitzung leitete, an die sich jeder ganz sicher noch lange und gerne erinnern wird. FRE

„Alles außer(-)irdisch“

Mit einer hinreißenden schauspielerischen Leistung brillierten Annette Dernbach und Anke Bous bei ihrem Vortrag „Der Turboklopfsauger“.

Mit einer hinreißenden schauspielerischen Leistung brillierten Annette Dernbach und Anke Bous bei ihrem Vortrag „Der Turboklopfsauger“.

Das neue Möhnen-Mariechen Jule Lempertz eroberte die Herzen des närrischen Publikums im Sturm.

Das neue Möhnen-Mariechen Jule Lempertz eroberte die Herzen des närrischen Publikums im Sturm.

„Alles außer(-)irdisch“

Die vielseitig begabten Fidelen Möhnen beeindruckten auch als Sängerinnen.Fotos: FRE

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