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2000 Menschen besuchten Alt- und Neubautage Mittelrhein in der Hochschule Koblenz

Alles drehte sich um den Klimaschutz

31.01.2017 - 13:04

Koblenz. „Es ist wichtig, dass es hier um Klimaschutz geht mit einem Beitrag zur Kohlendioxyd-Einsparung und um die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten. Es geht auch darum, dass wir uns Stück für Stück unabhängig machen von Öl und Gas. Das wichtige Ölland Saudi Arabien finanziert nämlich auch den Terror“, erklärte Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom Mainzer Umweltministerium bei der Eröffnung der 6. Fachmesse Alt- und Neubautage Mittelrhein in der Hochschule Koblenz auf der Karthause. 30 Aussteller präsentierten hier ihre Produkte und Ideen u.a. zur energetischen Altbausanierung, Neubauten und erneuerbaren Energien fürs Haus, einfach alles was mit Wärme und Energieverbrauch zu tun hat. Die zweitägige Fachmesse, die von ca. 2000 Bürgern besucht wurde, rundete ein großes Vortragsprogramm ab. Hier ging es u.a. um Einbruchsicherheit, Brandschutz, Klimawandel, Sturzfluten und Starkregen, moderne Gebäudehüllen, Photovoltaik zur Eigenstromversorgung, Sanierungsfahrpläne, Altbaufinanzierung, Durchblick im Förderdschungel, Innendämmung mit Naturmaterial, Sonnenheizung, Dämmirrtümer und Lüftungstechniken. Veranstalter war das Bau- und Energienetzwerk Mittelrhein (BEN), bei dem neben der Stadt Koblenz, dem Landkreis Mayen-Koblenz und weiteren Kommunen zahlreiche Wirtschaftsunternehmen, Vereine, Verbände und Privatpersonen Mitglied sind. So ist auch Monika Effenberger, Leiterin des Umweltamts der Stadt Koblenz, Vorsitzende von BEN und moderierte die Talkrunde zur Eröffnung der Fachmesse. Hochschulpräsident Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Oberbürgermeister Dr. Joachim Hofmann-Göttig und Kreisbeigeordneter Rolf Schäfer betonten, wie wichtig Energie sparen ist und welche Möglichkeiten es da gibt.


Quote für Umweltberatung und Bildung erhöhen


Dr. Griese informierte, dass die Haushalte fast 60 Prozent der Wärmeproduktion brauchen und die größten CO2-Emittenten seien. Er plädierte u.a. für Fernwärme, da Einzelfeuerungsanlagen nicht effizient seien und propagierte als Heizmittel den nachwachsenden Rohstoff Holz in modernen Anlagen mit hohem Wirkungsgrad. Die Landesregierung gestalte ihre Neu- und Altbauten hocheffizient und es gibt für die Bürger ein gutes Beratungsangebot bei Energieagentur und Verbraucherzentralen.

Kreisbeigeordneter Rolf Schäfer unterstrich: „Mit solchen Veranstaltungen wie dieser Fachmesse wollen wir die Quote für Umweltberatung und Bildung erhöhen. Es ist eine Vorzeigeveranstaltung.“ 73 Prozent der Schulen des Kreises arbeiten mit regenativen Energien informierte Schäfer und nach der Sanierung des Kreishauses habe sich der Energieeinsatz um die Hälfte reduziert.


Emissionen in der Koblenzer Innenstadt verringer


Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig kritisierte den Verkehr in der Koblenzer Innenstadt: „Die Luftverschmutzung in Koblenz hat ein gewaltiges Ausmaß. Der CO2-Ausstoß durch Pkw, Lkw und Busse ist nicht mehr zu akzeptieren. Wir wollen nur die reinlassen, die hier rein müssen und den Durchgangsverkehr rauslassen.“ Christian Schröder, EVM-Bereichsleiter und Unternehmenssprecher, ist davon überzeugt, dass Elektrofahrzeuge nur Sinn machen, wenn mit sie Ökostrom betrieben werden. Die EVM mache daher Versuche mit Erdgasbussen. Bei einer Umfrage der EVM, an der sich 1200 Koblenzer beteiligten, wollen 75 Prozent bei der Energiewende mitmachen: „30 Prozent wissen aber nicht wie sie dies finanzieren, die Förderprogramme sind noch nicht angekommen“, merkte Schröder an.

Hier wies Frank Roth, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Bereichsleiter Privatkunden bei der Sparkasse Koblenz, auf das Beratungsangebot bei der Immobilienfinanzierung des Geldinstituts hin: „Wir haben 50 Immobilien im Angebot und 1000 Suchende in den Karteien. Die Preisentwicklung ist hier höher als die Inflation.“ Die Sparkasse Koblenz habe gemeinsam mit der Kreissparkasse Mayen ein Solarkataster erstellt. In der Sparkassen-Hauptstelle gibt es Wärmerückgewinnungsanlagen und die 800 Mitarbeiter sind angehalten mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen und weiter werde ein völlig papierloses Büro angestrebt.

„In der Hochschule werden wir weitere Studienangebote fürs Energiesparen entwickeln“, versprach der Präsident der Hochschule Koblenz Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Das Hochschulgebäude sei recht groß und noch nicht alt. Dennoch müsse an einer Dämmung gearbeitet werden: „Die Dachflächen eignen sich nicht für Solarenergie, die war damals nicht im Konzept.“

Am Ende der Talkrunde rief Monika Effenberger zur Verleihung der Klimaschutz-Hausnummer der Stadt Koblenz und de Kreises Mayen-Koblenz auf. Der Koblenzer Architekt Jens J. Ternes errichtete in Moselweiß ein Gebäude, das die Energie für den Wärmebereich komplett selbst produziert durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und eine Wärmepumpe. Dieses und das weitere Engagement von Jens J. Ternes für den Klimaschutz würdigte Oberbürgermeister Dr. Joachim Hofmann-Göttig mit der Klimaschutz-Hausnummer. „Wenn ein Architekturbüro so vorbildlich energieeffizient unterwegs ist, freue ich mich, diese Auszeichnung zu überreichen.“

Architekt Paul M. Dohmen aus Mülheim-Kärlich hat dort ein barrierefreies, energieeffizientes 6-Mehrfamilienhaus gebaut. Durch Thermosolaranlage und Luft-Wasser-Wärmepumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung werden Werte erzielt wie in einem Passivhaus. Dafür waren laut Dohmen die Investitionskosten durch die Förderungen nur um 5000 Euro höher bei Gesamtkosten von 820 000 Euro. Rolf Schäfer lobte die Initiative des Architekten und überreichte die Klimaschutz-Hausnummer, die das Gebäude schmücken soll.

Bei einem Messerundgang informierten sich dann die Mitglieder der Talkrunde über die vielfältigen Ideen und Möglichkeiten zur Energieeinsparung bei den kompetenten Ausstellern. HEP

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juergen muellern:
Ja,Herr Kowallek,bilde ich mir auch ein - nicht konservativ,aber analytisch.Und wir haben noch etwas gemeinsam:KEIN Facebook.Mit seicht demagogisch kann ich auch leben.Ich habe (im Gegensatz zu anderen) schon soviel aus meinen Fehlern gelernt,dass ich überlege,noch mehr zu machen.Meine Omma hat immer gesagt:"Wenn es ein Löwenzahn durch den Asphalt schafft,dann wirst Du sicher auch immer einen Weg finden.Und damit hatte sie recht.Meine politischen Ansichten (ich habe wenigstens welche) bzw.meine Ansichten überhaupt,stehen oft im krassen Gegensatz zu denen anderer.Ich bin grundsätzlich gegen alles,was Menschen u.Tiere ausnutzt,missbraucht,tötet oder unsere Erde zerstört (wozu sogen.Klimaleugner gehören).Es ist erfreulich festzustellen,wenn jemand selbstständig denkt u.so einer Verblödung durch die Massenmedien u.Forschungen entgeht,deren zweifelhafte wissenschaftlichen Erkenntnisse von Klimaleugnern weiter projeziert werden,anstatt selbst mit offenen Augen u.Ohren durch die Welt zu gehen
Siegfried Kowallek:
Facebook nutze ich überhaupt nicht. Ich bin konservativ-analytisch ausgerichtet. Deswegen liebe ich Stringenz in der Argumentation und kritisiere auch Personen, die fast meiner Meinung sind, aber nicht schlüssig ihre Position darstellen. Hingegen respektiere ich es, dass jemand eine gegensätzliche Meinung zum Ausdruck bringt, wenn er das indes ordentlich untermauert und somit nicht seicht-demagogisch unterwegs ist. Siegfried Kowallek, Neuwied
juergen mueller:
Das ist Ihre Sicht der Dinge u.sie sollen Ihnen auch belassen bleiben.Und Ihre geschichtliche Aufklärung,sollte man sie benötigen,ebenfalls.Jedem sein Ding.Ich weiß nicht,ob Sie das Buch von Frau SCHREIBER gelesen haben (ich schon),oder Ihre teils mit erhobenem Zeigefinger getätigten Äusserungen lediglich den Medien (schlimmstenfalls FACEBOOK) entnommen haben (was a`typisch für unsere heutige Gesellschaft ist).STEINKE ist NICHT der Einzige,der das wahre Gesicht der AfD aufzeigt u.von der AfD-Spitze halbherzig gerügt wird.Die AfD hat ihre demokratiefeindlichen Strategien in allen Facetten ausgespielt u.wendet sich nun in brauner Tradition der Nazizeit zu u.bedient sich hierzu ihrer Fußsoldaten,die mit populistischen Äusserungen Zweifel säen (im Netz,aber auch in der Realität),um damit Menschen auf ihre Seite zu ziehen.Aufgeschlossenen Zeitgeistern bringt die AfD inhaltlich ausser Hetze NICHTS.Offenkundiges Ziel der AfD ist es,die nationalistische Zeit zu relativieren.Und sonst nichts.
Rüdiger Brennig:
Es war ein sehr schöner Tag im Antoniushof bei gutem Wein und Essen.
Karsten :
Mir kommt es so vor als hätten die lieben Menschen, die eine Wohnung gekauft haben direkt den ganzen Heddesdorfer Berg mitgekauft. Was soll dieser Blödsinn? Warum beschweren sich so viele? Es wird seit Jahren da oben gebaut und nie beschwert sich jemand. Jetzt auf einmal ist ja alles soooo schlimm. Seid froh dass Kaufkraft nach Neuwied kommt!! Es sollen vernünftige Wohnungen gebaut werden die kaufkräftige Menschen nach Neuwied bringen. Das ist das was Neuwied brauch. Unfassbar diese ständige Nörgelei. Es war schon immer so geplant dass weitere Mehrfamilienhäuser dort entstehen. Wer alleine wohnen will muss aufs Land ziehen.
Dennis Mohr:
Die vorgelegten Pläne sind ein Schlag in das Gesicht der Anwohner vor allem der Erich-Kästner-Str., die mit ihren Investitionen dieses Baugebiet überhaupt erst möglich gemacht haben. Alle Stadträte, die sich für diese Änderung aussprechen, sollten sich öffentlich dazu bekennen! Versprochen wurde ein Nahversorgungsgebiet im Stile des Ringmarktes im Raiffeisenring. Jetzt wird mit 4-geschossigen Bauten das Areal weiter verschandelt und den Anwohnern die teuer bezahlte Aussicht verbaut. Und die Vertreter der Stadt lachen über die Einwände!
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