Allgemeine Berichte | 27.03.2019

Studienfahrt 2019 des Sankt Joseph-Gymnasiums nach Kecskemét in Ungarn

Alles richtig gemacht

Schülerinnen und Schüler in der Budapester Földalatti, der ältesten kontinentaleuropäischen U-Bahn.Foto: privat

Rheinbach/Ungarn. Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse des Erzb. Sankt Joseph-Gymnasiums aus Rheinbach führte es im Rahmen des nun schon seit 25 Jahren bestehenden Austausches mit dem Piaristengymnasium ins ungarische Kecskemèt.

Nicht einmal eine Flugverspätung konnte die guten Laune und Vorfreude auf die zehn Tage in den Gastfamilien von Schülern der neunten bis elften Klasse des Piaristen-Gymnasiums trüben.

Ein Höhepunkt bei dem Arbeitsaufenthalt in Ungarn war sicherlich der Tag in Budapest. Die Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, unter anderem des prachtvollen Parlamentsgebäudes, welches das zweitgrößte weltweit ist, und des Heldenplatzes mit dem Heldendenkmal zur Erinnerung an Ungarns erste Könige und berühmteste Freiheitskämpfer, ließ auf imposante Weise das ungarische Nationalgefühl spüren.

Im Parlament hatte die SJG-Delegation das große Glück, den Wachwechsel, der zu jeder vollen Stunde bei der sich dort seit dem Jahre 2000 befindenden ungarischen Krone erfolgt, miterleben zu dürfen.

Eine Schifffahrt auf der Donau verschaffte den Rheinbacher Studienreisenden einen ausgiebigen Eindruck von der 1873 aus den Teilen Buda und Pest zusammengeführten Stadt und bot eine weitere Sichtweise auf die zahlreichen zur Millenniumsfeier 1896 errichteten ikonischen Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt.

Zurück in Kecskemét, der zeitweiligen Heimatstadt der SJGler, beeindruckte besonders das Schulgebäude der Piaristenschule, das im Jahre 1725 erbaut wurde. Schulträger sind die Piaristen, ein Orden, der sich hauptsächlich mit katholischer Erziehung und Schulbildung aller Schichten beschäftigt.

Im Unterricht ermöglichten die deutschen Schülerinnen und Schülern unter der pädagogischen Leitung von Franziska Gniewkowski und Bernhard Vogt den ungarischen Gymnasiasten und Grundschülern durch Gespräche über verschiedene Alltagsthemen praktische Übungen im Deutsch- und Englischunterricht. „Für mich war die Teilnahme am ungarischen Unterricht eine wichtige Horizonterweiterung, da ich bisher noch nie mit Schülern kommuniziert habe, die Deutsch als Fremdsprache lernen. Wenn man nicht verstanden wurde, musste man sich mit Gesten verständigen“, erkannten Daniel Schmitz (9e) und Lena-Marie Meyer (9a) auch Langsamkeit als verständnisfördernde Kommunikationsstrategie.

In den Gastfamilien konnten viele feststellen, dass verschiedenste Suppen einen großen Bestandteil der ungarischen Esskultur ausmachen. Am Familienwochenende durften die deutschen Gäste das Leben der Gastfamilien außerhalb des Schulalltags erleben und besuchten mit ihren Gastgebern weitere Sehenswürdigkeiten Ungarns wie zum Beispiel Szeged oder den Plattensee.

Nach dem Aufenthalt in Ungarn ist vor dem Gegenbesuch der Kecskeméter Gymnasiasten am SJG in Rheinbach. „Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen mit unseren ungarischen ‚Gastgeschwistern‘ im Juli“, wünschen sich Adrijana Radovanovic (9a) und Thoralill Quadflieg (9a), dass dieser Schüleraustausch auch in den nächsten Jahren so erfolgreich weitergeführt wird.

Schülerinnen und Schüler in der Budapester Földalatti, der ältesten kontinentaleuropäischen U-Bahn.Foto: privat

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