Allgemeine Berichte | 27.07.2026, 12:56 Uhr

Flut-Denkmal im Ahrtal: Grundsteinlegung verzögert sich

So soll das Flutdenkmal in Bad Neuenahr-Ahrweiler aussehen.  Foto: privat
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der DenkAHR e.V. muss die geplante Grundsteinlegung für das Zentrale Denkmal der Opfer der Flutkatastrophe verschieben. Ursprünglich sollte diese noch vor dem fünften Jahrestag der Flut oder am Gedenktag selbst erfolgen. Da vor Baubeginn jedoch noch notwendige behördliche und formale Voraussetzungen erfüllt werden müssen, ist dieser Zeitplan nicht einzuhalten.

Ungeachtet der Verzögerung schreitet das Projekt weiter voran. Nach Angaben des Vereins sind bereits rund 60 Prozent der erforderlichen Spendensumme zugesichert. Der DenkAHR e.V. arbeitet nach eigenen Angaben mit Nachdruck daran, die noch offenen Voraussetzungen zu erfüllen und das Denkmal zeitnah zu realisieren. Unterstützung erhält das Vorhaben sowohl von der Stadt als auch vom Land Rheinland-Pfalz. Schirmherrin des Projekts ist Landrätin Cornelia Weigand, die das Vorhaben ebenfalls begleitet und unterstützt.

„Ein zentrales Denkmal für die Opfer der Flut ist weit mehr als ein Bauwerk. Es ist ein Ort des Erinnerns, der Trauer, der Dankbarkeit und der Mahnung. Auch wenn wir die Grundsteinlegung nicht wie erhofft zum fünften Jahrestag vornehmen können, bleibt unser Ziel unverändert. Wir werden dieses Denkmal gemeinsam mit allen Unterstützerinnen und Unterstützern verwirklichen. Den Angehörigen der Opfer, allen Betroffenen sowie den vielen Helferinnen und Helfern sind wir dies schuldig“, Jochen E. Diedenhofen, Initiator des Zentralen Denkmals und Mitglied des DenkAHR e.V.

Auch fünf Jahre nach der Flut hält der Verein an seinem Ziel fest: Das Zentrale Denkmal soll an die 135 Menschen erinnern, die bei der Flutkatastrophe ihr Leben verloren haben. Darüber hinaus ist ein zusätzlicher Gedenkstein vorgesehen, der den Menschen gewidmet sein soll, die in den Jahren nach der Flut verstorben sind. Er soll insbesondere auch den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den Feuerwehren, der Bundeswehr sowie den Hilfsorganisationen gewidmet sein, die in den Tagen und Monaten nach der Katastrophe Außergewöhnliches geleistet haben.

Das Zentrale Denkmal soll als dauerhafter und zentraler Ort des Erinnerns, des Gedenkens und der Mahnung für heutige und künftige Generationen entstehen. ROB

So soll das Flutdenkmal in Bad Neuenahr-Ahrweiler aussehen. Foto: privat

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