kfd Chor Bella Musica - Odendorf
„Alles unter einem Hut“
Odendorf. Vor Kurzem war der Saal der Katholischen Pfarrgemeinde Odendorf kurz nach dem Einlass Uhr bereits mit erwartungsvollen Fans des Frauenchores gefüllt. Das Versprechen der Sängerinnen, die verschiedensten Lieder und Musikstücke in ihrem Konzert „Alles unter einem Hut“ zu vereinen, hatte sie neugierig gemacht und belohnt wurden sie schon, als die Sängerinnen mit den tollsten Hutkreationen geschmückt den Saal betraten. tUnter der Begleitung von Chorleiterin und Dirigentin Monica Schneider-Henseler und dem Konzertpianisten Sebastián Rodriguez wurden Gospels und Schlager ohne Blatt gesungen und mit viel Schwung und Bewegung getanzt, auch unter Mitwirkung des Publikums.
Humorvoll führten Sigrid Arabin-Möhrer und ihre Tochter Katrin Hilgert durch das Konzert. Das Lied „Ich will keine Schokolade“ der unvergessenen Trude Herr entpuppte sich schon bei den Proben als Renner. Nachdenklich und gefühlvoll wurde zum Schluss „Für mich soll´s rote Rosen regnen“angestimmt. Fünf Solistinnen unter den Chordamen sorgten für besondere Momente: „He knows my name“ bekundete Julia Krings und „I don’t know how to love him“ stellte Elke Weber fest. Aki Pingen brillierte mit „Women be wise“, einem mit viel Gefühl vorgetragenem Blues, in dem Frauen empfohlen wird, nicht zu sehr mit den Fähigkeiten ihres Mannes zu prahlen, weil ihn dann eine andere wegschnappen könnte. Märry Feuser war „Die fesche Lola“ und erntete damit viel Applaus. Katrin Hilgert stellte in „Für Frauen ist das kein Problem“ fest, dass Frauen alles mit links machen und trotzdem immer gut aussehen! Fehlen durfte auch nicht der Hit von Marilyn Monroe „Diamonds are a girls best friend“ , zu dem die Damen sich mit Glitzersteinen schmückten und kundtaten, dass Diamanten eben doch die allerbesten Freunde eines Mädchens sind. Als Solist trat auch der Konzertpianist Sebastián Rodriguez auf, der die beiden Stücke „Lento“ von Coti Sorokin und „Nos veremos o Travez“ von David Lebon spielte und sang. Fast zwei Stunden fröhliche Stimmung wurden von den Zuhörern mit reichlich Applaus und freiwilligen Spenden reich belohnt.
