Allgemeine Berichte | 14.02.2017

Prinzenempfang bei Becker Hörakustik

Alles zum Schutz des Hörvermögens der Schängel

1.000 Gehörschutzstöpsel als Wurfmaterial an Prinz Christian, dat Schängelche vom Musselstrand und seine liebreizende Confluentia Kathi übergeben

So sollen die Gehörschutzstöpsel am Rosenmontag an das Narrenvolk verteilt werden.BSB

Koblenz. Nun bringt sich auch Becker Hörakustik in das närrische Treiben in Koblenz ein, denn Geschäftsführerin Brigitte Hilgert-Becker ist in Anbetracht des vielen Lärmens zur Karnevalszeit besorgt um das Hörvermögen der Schängel. Damit es niemandem genau so ergeht, wie dem offensichtlich schlecht hörenden Stadt-Maskottchen wollte sie 1.000 Gehörschutzstöpsel an die feierfreudigen Narren verteilen. Was lag da näher, als das Koblenzer Tollitätenpaar einzuladen, um ihm einen Karton voller gelber Schaumstoff-Stöpsel als Wurfmaterial für den Rosenmontagszug zu übergeben?

Gemeinsam mit den Mitarbeitern sowie mit Tochter Eva Keil-Becker, die sich mit Mutter und Bruder Dan Hilgert-Becker die Geschäftsführung teilt, bereitete sie zu diesem Zweck im Hör-Haus in der Koblenzer Schlossstraße einen Sektempfang für Prinz Christian, dat Schängelche vom Musselstrand, seine liebreizende Confluentia Kathi und eine kleine Abordnung ihres ansonsten fast 100 Mitglieder starken Gefolges.

Eigentlich sei die Aktion für ihr Unternehmen ja geschäftsschädigend, scherzte Hilgert-Becker, doch „wir sind halt gute Menschen“. Das unterstrich Tochter Eva gerne und bot den närrischen Besuchern prompt einen Gratis-Hörtest an. Der Prinz, der im bürgerlichen Leben Berufssoldat ist, verzichtete, denn bei ihm seien bereits Hopfen und Malz verloren. Doch das gelegentliche Klingeln im Ohr halte ihn nicht davon ab, seiner Herzenssache, in der Karnevalszeit Spaß und Freude in die Säle zu bringen, nachzukommen.

Nachdem sich die närrischen Gäste ins Goldene Buch des Hörakustik-Unternehmens eingetragen hatten, demonstrierte Brigitte Hilgert-Becker zur großen Freude aller, wie sie sich das Werfen der Lärmschutz-Tütchen am Rosenmontag vorstellt. Das Prinzenpaar bedankte sich für die Spende mit einer gerahmten Fotografie des gesamten Hofstaats, einer Prinzenrolle und natürlich Orden für die beiden „Becker-Damen“.

Confluentia Kathi machte zudem auf die Charity-Aktion des sie entsendenden Vereins, der „Kowelenzer Schängelcher“, aufmerksam. Sie freute sich, dass das Haus sie unterstützen will, indem es eine der insgesamt rund 300 ausgegebenen Spendenboxen in seinen Räumen aufstellt, um Geld für die „Stiftung Kinderseele“ zu sammeln. Den Prinzen-Empfang nahm Hilgert-Becker zum Anlass, die Tollitäten einmal zu ihren närrischen Aufgaben, ihrem Alltagsleben und zu allerlei Themen rund um den Koblenzer Karneval zu befragen. Diese Neugierde entspringt vermutlich dem Narrengen, das sie von ihrem Vater eingepflanzt bekam, der einst als Mitglied des Alt-Herren-Corps den Karneval in Koblenz feierte.

„Narrenland in Schängelhand“

Bevor sich die hohe Narrenschar mitsamt der Gehörschutz-Spende wieder auf den Weg machte, verabschiedete sich die Gruppe mit dem Vortrag des von Guido Klöckner erdachten Prinzenliedes „Narrenland in Schängelhand“, zu dem Prinz Christian seinen typischen Samba-Hüftschwung sehen ließ.

BSB

Auch der Hüftschwung beim Prinzenlied wurde präsentiert.

Auch der Hüftschwung beim Prinzenlied wurde präsentiert.

Eva Keil-Becker bekam von Prinz Christian, dat Schängelche vom Musselstrand, einen Orden verliehen.

Eva Keil-Becker bekam von Prinz Christian, dat Schängelche vom Musselstrand, einen Orden verliehen.

Auch Geschäftsführerin Brigitte Hilgert-Becker konnte sich über einen Prinzenorden freuen.

Auch Geschäftsführerin Brigitte Hilgert-Becker konnte sich über einen Prinzenorden freuen.

So sollen die Gehörschutzstöpsel am Rosenmontag an das Narrenvolk verteilt werden.Fotos: BSB

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