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Theatrum Gaudium Meckenheim studiert neues Stück ein

„Als ob es regnen würde“

Komödie thematisiert plötzlichen Geldsegen - Premiere am 17. Mai

08.05.2019 - 16:49

Meckenheim. Das „Theatrum Gaudium“, eine private Initiative zur Bereicherung der kulturellen Landschaft für Meckenheim und Umgebung, präsentiert „Als ob es regnen würde“, eine Komödie nach Sébastien Thiéry, in einer Bearbeitung von Peter Zachow und seinem Team. Zum Team gehören Natalie Conrad (Regie) und Oswalt Knoll (Regieassistenz). Aber auch die Schauspieler bringen ihrer Erfahrungen und Ideen mit ein, sodass man von einer Gemeinschaftsproduktion sprechen kann.


Das Stück


Laurence und Bruno sind ein ganz normales Ehepaar in den besten Jahren. Doch plötzlich gerät ihre kleine, heile Welt aus den Fugen. Grund: ein rätselhafter Geldsegen. Woher kommt das Geld ? Wem gehört es? Was hat die geheimnisvolle Nachbarin, gespielt von Nina Krasniqi damit zu tun? Ist der plötzliche Reichtum wirklich ein Segen oder ein Fluch? Die Lage wird immer brenzliger, und das Paar kommt nervlich an seine Grenzen. Das Schauspieler-Paar Alexandra Leffers-Knoll und Oliver Wolff ist einmal mehr als Eheleute im Theatrum Gaudium zu sehen und kämpft mit viel Spielfreude und Wortwitz gegen eine schier unendliche Flut von Geldscheinen.

„Als ob es regnen würde“ ist eine spannende, amüsante, aber auch zum Nachdenken anregende Komödie über das Geld und die Gier.


Die Darsteller


Alexandra Leffers-Knoll, aus dem Tanzbereich kommend, entdeckte sie bereits sehr früh ihre schauspielerischen Qualitäten. Sie war Gründungsmitglied der freien Tanz-Theater-Gruppe Tripple-T „Tanz trifft Theater“, wo sie ihre Talente einsetzen konnte: Sie tanzte und spielte in Stücken, die zum Teil eigens für sie geschrieben bzw. abgeändert wurden, um ihrer künstlerischen Vielseitigkeit gerecht zu werden. Zu diesen Stücken zählten „Die Fesseln der Brambilla“, „Küsst mich Kurfürst“ und „Arsen und Spitzenhäubchen“, die im Großraum Bonn/Köln zur Aufführung gelangten. Seit vier Jahren spielt sie im Theatrum Gaudium mit und stand in den Stücken „Rheinische Weihnacht“, „Ehelust und Ehefrust“, „Panther sucht Tigerweibchen“, „Showgirls“, „Eine Frau braucht einen Plan“, „Der letzte der feurigen Liebhaber“ und zuletzt in „Hotel-Suite“ auf der Bühne.

Nina Krasniqi arbeitet als Schauspielerin und Theaterpädagogin. Sie lebt in Köln und hat im Alter von 16 Jahren die Leidenschaft für das Theater entdeckt. Von 2007 bis 2011 stand sie beim Aktions-Theater Kassel in diversen Rollen auf der Bühne. Die Stücke wurden auch an besonderen Orten aufgeführt oder auch zu kulturellen Ereignissen wie bei der Documenta 12 im Rahmenprogramm der Stadt Kassel. Mit ihrer Schauspielkollegin Alexandra Heimberger hat Krasniqi 2011 das interaktive Kindertheater AktiWirbar gegründet, bei dem beide als Schauspielerinnen eigene nachhaltige Stücke aufführen. Ihre aktuellen Stücke handeln von Wasser und Energie. Seit vier Jahren zeigt sie beim „Theatrum Gaudium“ in den Stücken „Showgirls“ und „Eine Frau braucht einen Plan“, ihre Vielseitigkeit.

Oliver Wolff ist seit 1997 in der ZBF Künstler-Vermittlung an verschiedenen Theatern tätig: Städtische Bühne Lahnstein, Leo Theater Wuppertal (hier spielte er in „Taxi-Taxi“ sowie in „Lügen haben kurze Beine“ von Ray Cooney) oder auch im Theater im Denkmal (Gerichtsrat Walter in „Der zerbrochene Krug“). Darüber hinaus ist er freier Sprecher beim WDR. Eigene Projekte: „Cornet“ von Rilke mit Geigerin und „Radfahrer“ von 1899 als Lesung und Performance. In den letzten vier Jahren stand er im „Theatrum Gaudium“ in den Stücken „Rheinische Weihnacht“, „Ehelust und Ehefrust“, „Der letzte der feurigen Liebhaber“ und „Hotel-Suite“ auf der Bühne.

Ergänzt wir das Ensemble durch Stephanie E. Klein. Ihre Leidenschaft ist Ballettz. Im letzten Jahr feierte sie ihr Debüt auf der Bühne des Theatrums Gaudium. Im Stück „Hotel-Suite“ zeigte sie in zwei Nebenrollen ihr Talent.


Die Aufführungstermine


Aufgeführt wird das Stück an folgenden Terminen: Freitag, 17. Mai, Beginn 19 Uhr; Samstag, 18. Mai, Beginn 19 Uhr; Freitag, 24. Mai, Beginn 19 Uhr; Samstag, 25. Mai, Beginn 19 Uhr; Samstag, 1. Juni, Beginn 19 Uhr; Sonntag, 2. Juni, Beginn 16 Uhr.

Eintrittskarten sind in Meckenheim bei „Der Buchladen“, Neuer Markt 54, und bei Ticket Ruland Hauptstraße 75, sowie über Bonn-Ticket-Verkaufsstellen, Internet oder über die Ticket-Hotline (01 57) 70 288 003 erhältlich.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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