Allgemeine Berichte | 15.05.2017

Aktionstag im Löhr Center zeigte die Leistungsfähigkeit behinderter Menschen auf

„Am Ball bleiben – Inklusion gewinnt“

Das Interesse der vielen Besucher im Löhr Center zu dieser Inklusionsmesse konnte als sehr gut bezeichnet werden.US

Koblenz. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter organisierten mit vielen Partnern drei Tage lang die Inklusionstage im Löhr Center. Unter dem Motto: „Am Ball bleiben – Inklusion gewinnt“ hatte man hier die beruflichen Situationen behinderter Menschen im Blick und machte auf die Leistungsfähigkeiten der Betroffenen aufmerksam. Für behinderte Menschen ist die gleichberechtigte Teilhabe an allen gesellschaftlichen Prozessen noch keinesfalls als selbstverständlich zu betrachten. Und so zeigten Menschen mit Handicaps den Besuchern und Passanten im Center, was sie können. An Maschinen, bei Geschicklichkeitsspielen, beim Kochen und vielen weiteren Aktionen stellten sie sich dabei einer breiten Öffentlichkeit. Die Messe fand bereits zum zweiten Mal statt und soll nun alle zwei Jahre regelmäßig stattfinden, erklärte Thilo Knopp (Bereichsleiter des Reha-Teams in der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz). 15.000 Menschen, die das Löhr Center täglich besuchen. Es gibt keine passendere Plattform als hier im Löhr Center, um vielen Menschen unsere Botschaft mitzugeben, und diese tragen es dann nach außen weiter, freute sich Knopp über den guten Veranstaltungsort. Noch dazu kommt, dass es eine bunte Laufkundschaft ist und so eine große Bandbreite angesprochen werden kann. Die Flächen wurden den Akteuren kostenfrei zur Verfügung gestellt und so beteiligten sich Berufsförderer- und Bildungswerke, Reha-Einrichtungen, Werkstätten für behinderte Menschen, Integrationsfachdienste und –betriebe, Bildungsträger sowie Kammern und Behörden aus der Region. Zwei Vortrags- und Gesprächsrunden rahmten das Angebot ein. Auch Staatssekretär David Langner begrüßte diese Aktion: „Es geht um die Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt und dazu braucht man Partner und Aufklärung. Gerade in der Arbeitswelt gibt es immer noch Vorurteile gegenüber dieser Menschen und die gilt es abzubauen. Es sind Menschen, wie du und ich auch, die Stärken und Schwächen haben und die gilt es zu stützen und auszugleichen und dann sind es vollwertige Arbeitskräfte, wie jeder andere auch, so Langner weiter. Primär sind hier auch die Arbeitgeber gefragt, bei denen man um das Verständnis werben muss, aber auch die Kolleginnen und Kollegen im jeweiligen Betrieb sind aufgefordert hier Inklusion aufleben zu lassen. Bei dieser Messe ging es nicht darum einfach nur Infomaterial und viele Flyer unter den Besuchern zu verteilen, vielmehr zeigten die behinderten Menschen an den Ständen, welche Fähigkeiten sie haben. Die Lebenssituation behinderter Menschen sichtbar machen war dabei gut gelungen und viele Besucher zeigten sich sehr beeindruckt von den einzelnen Arbeiten. US

Insgesamt 15 Aussteller waren bei dieser eindrucksvollen Messe mit dabei. Hier unter anderem der Stand der Caritas Werkstätten Mayen.

Insgesamt 15 Aussteller waren bei dieser eindrucksvollen Messe mit dabei. Hier unter anderem der Stand der Caritas Werkstätten Mayen.

Löhr Center Manager Stephan Antwerpen, Thilo Knopp (Bereichsleiter des Reha-Teams in der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz) und Staatssekretär David Langner bei ihrer Begrüßung, kurz bevor es zu einem gemeinsamen Rundgang ging. (v.l.)

Löhr Center Manager Stephan Antwerpen, Thilo Knopp (Bereichsleiter des Reha-Teams in der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz) und Staatssekretär David Langner bei ihrer Begrüßung, kurz bevor es zu einem gemeinsamen Rundgang ging. (v.l.)

Das Interesse der vielen Besucher im Löhr Center zu dieser Inklusionsmesse konnte als sehr gut bezeichnet werden.Fotos: US

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