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Der Kreuzweg zum Kalvarienberg

An den Fastensonntagen sollen dort wieder Kreuzwegandachten stattfinden

11.02.2018 - 12:55

Ahrweiler. In der Fastenzeit finden im ganzen Bistum Kreuzwegandachten statt. Die 14 Stationen des Leidensweges Jesu wird meist in Bildern und Reliefs dargestellt, welche an den Wänden der Kirchenschiffe angebracht sind. In Ahrweiler gibt es, außer in der St. Laurentiuskirche, einen besonderen Kreuzweg. Die Kreuzwegstationen sind Bildstöcke, welche sich auf dem Weg vom Anfang der Brückenstraße über die Kalvarienbergstraße bis zum Kloster befinden. Die Stationen stammen aus dem Jahr 1732. Am 18. Mai des Jahres fand die feierliche Grundsteinlegung der ersten Station am Ahrtor statt. Sieben dieser Heiligenhäuschen gab es schon im 16. Jahrhundert und wurde als sieben Fußfälle bezeichnet. Der Kreuzweg mit den sieben Stationen ist einer der ältesten Kreuzwege des Rheinlandes.


Reiche Bürger ließen Bildstöcke bauen


Anfangs befanden sich die erste Station des Kreuzweges am Ahrtor und die Letzte Station in der Krypta des Klosters aus dem Jahre 1627 mit der in den Fels gehauenen Grabkammer Christi. Die letzte Station befindet sich auch heute noch dort. Gut betuchte Bürger, der Rat und Zünfte von Ahrweiler haben den Bau der Bildstöcke finanziert und durften oberhalb der gezeigten Bibelszene das Familienwappen anbringen lassen. Als im 19. Jahrhundert der Klostergarten neu angelegt wurde, erhielten die Stationen, bis auf die letzten Vier, neue Standorte an der Straße in Richtung Kloster. Durch Kriegseinwirkungen im 2. Weltkrieg waren einige der Heiligenhäuschen stark beschädigt. Auch hatte der „Zahn der Zeit“ dazu beigetragen. Durch eine große Spendenaktion aus der Ahrweiler Bevölkerung konnten 2000-2001 die Stationen komplett, außer der Kreuzigungsgruppe, restauriert werden. Diese Station XII mit Jesus am Kreuze, den beiden Räubern zur Rechten und zur Linken des Kreuzes und die auf dem Sockel stehenden Maria und Johannes wurden 2012 instand gesetzt. Die Kosten dafür hatte der Heimatverein „Alt-Ahrweiler“ e. V. übernommen.


Tradition soll erhalten bleiben


Seit Jahrhunderten wurde der Kreuzweg zum Kalvarienberg in der Fastenzeit sporadisch besucht. Gläubige und Wallfahrer aus Nah und Fern gingen dann mit Gebeten an den einzelnen Stationen entlang in Richtung Kloster. Regelmäßig fanden jedoch seit vielen Jahren dagegen an allen Fastensonntagen Kreuzwegandachten in der Klosterkirche statt. Dazu kamen Gläubige aus der ganzen Ahrregion und auch aus der Grafschaft. In der Kirche war der Kreuzweg in modernen Kunstdrucken dargestellt. Da Kreuzwegandachten in der Klosterkirche zur Zeit nicht mehr stattfinden können, soll der Brauch trotzdem aufrechterhalten werden. In diesem Jahr werden durch die Initiative von Rektor Dr. Hans Kuhn und Diakon Bert Flohe in der Fastenzeit Kreuzwegandachten auf dem Weg zum Kloster Kalvarienberg angeboten. Die erste Kreuzwegandacht mit Gebeten an den Stationen auf dem Weg zum Kloster soll am ersten Fastensonntag, 18. Februar starten. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Ahrtorparkplatz. Abschluss der Andacht ist in der Krypta der Klosterkirche mit sakramentalem Segen. Soweit diese Art von Kreuzwegandacht Anklang findet, sollen weitere Andachten an den späteren Fastensonntagen folgen. Die Organisatoren wünschen sich jedenfalls viele Besucher. Auch in anderen Kirchen im Dekanat finden in der Fastenzeit Kreuzwegandachten statt. Termine können in den Bekanntmachungen in Zeitungen, sowie in den Pfarrbriefen eingesehen werden. Der Ort Walporzheim, der in diesem Jahr auch sein 1125-jähriges-Jubiläum feiert, war immer mit dem Kloster Kalvarienberg und dem Kreuzweg eng verbunden. In einer Chronik ist dazu zum Beispiel zu lesen, dass am 6. März 1747 in der Klosterkirche des Kalvarienbergs eine neue Glocke zu Ehren des heiligen Sebastian und des heiligen Josef geweiht und in feierlicher Prozession zur Kapelle St. Josef in Walporzheim gebracht wurde. In dieser Verbundenheit wird der „Freundeskreis der Kapelle St. Josef Walporzheim“ auch das anstehende Projekt Kreuzweg zum Kalvarienberg unterstützen.

Werner Schüller

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Uwe Klasen:
Ökologischer Fortschritt stellt wich aktuell wie folgt dar: Durch die, von Lobbygruppen gesteuerte, verkorkste, unüberlegte, unnötige und, vor allem anderen, UNSOZIALE sogenannte Energiewende häufen sich die Meldungen über Werkschließungen und Unternehmensverlagerungen, auch Traditionsstandorte und bekannte Marken wie z.B. WMF sind betroffen! Die, auf diese Weise, wegbrechenden Arbeitsplätze können durch Öko-Unsinn-Beschäftigungsverhältnisse nicht annährend kompensiert werden!
juergen mueller:
Das "Endlosthema" KLIMANOTSTAND für Koblenz lässt uns nicht los - und das ist gut so. RZ 19.09.2019 - Scharfe Kritik von der FWG.ebenso richtig. Pilger/SPD macht das, was er offensichtlich am Besten kann:"Reden", verbunden mit markigen Worten und ebensolcher Versprechen,die keinen nennenswerten Wahrheitsgehalt haben - eben ein politischer Scheinriese ohne Wirkungsgrad.Ja, und von Heusinger/GRÜNE, ein sich neu als Fraktionsvorsitzender profilierender Grüner,dem anzuraten wäre,sich noch bewusster mit dem Thema Klima auseinander zu setzen. Mit einem liegen Wefelscheid/Altmaier falsch.Es hat in den vergangenen Jahren Beschlüsse/Entscheidungen für eine Verbesserung des Klimas gegeben,die aber entweder NICHT umgesetzt wurden,von vorneherein umstritten waren oder auf Jahre in einen Dornröschenschlaf verfielen.Was in anderen Städten kurzfristig möglich ist,scheitert in Koblenz einmal am fehlenden Geld u.der hinderlichen Gabe,etwas tot zu diskutieren,was unter die Dringlichkeitsstufe 1 fällt.
juergen mueller:
So wie es aussieht,werden wir in Koblenz bald einen KLIMANOTSTAND haben.SPD/GRÜNE spulen in der Ausgabe der RZ vom 18.09.2019,das herunter,was man schon x-mal gehört hat - leeres Geschwätz,langweilig u.ohne Aussagekraft - eine Rechtfertigung für eine nichtssagende Symbolpolitik in Sachen Klima/Umwelt - dem blöden Bürger zu zeigen:"Wir tun was".Glaubt man SPD u.GRÜNE,dann geht in 14 Tagen die Welt unter - ohne verbilligten ÖPNV,ohne Radwegenetz,ohne weniger Autos in der Stadt etc..Schade,denn hätten wir das alles nicht gerne noch miterlebt?Warum ein Herr Pilger schwarz trägt?Weil er insgeheim bei seinen Reden weiß,dass es sich bei seinen Versprechungen vielfach bereits um eine Totgeburt handelt,er aber als Politiker sich verpflichtet sieht,den Märchenonkel zu spielen - und das möglichst glaubhaft.Die GRÜNEN stehen dem in nichts nach.Wie lange träumen wir schon von einem preiswerten ÖPNV,einem Radwegenetz u.weniger Autos in der Stadt? Zu lange,um noch an irgendetwas zu glauben.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Patrick Baum:
Politische Sacharbeit ist auch nicht so wirklich das Ding von Jan Bollinger. Als Beisitzer im Landesvorstand der AfD Rheinland-Pfalz treibt er dafür umso lieber Parteiausschlußverfahren (PAV) gegen parteiinterne Kritiker voran. Christiane Christen oder Jens Ahnemüller sind hier nur zwei Opfer dieser Maßnahmen mit oft fragwürdigen Begründungen. Meistens scheitern diese Parteiausschlußverfahren dann auch. Aber Hauptsache der Ruf der beschuldigten Personen ist erstmal beschädigt worden. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis des Herrn Bollinger.
Uwe Klasen:
Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.
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