Liedernachmittag in der Synagoge Ahrweiler am Tag der Deutschen Einheit
„An den Rhein, an den Rhein Lieder und Texte zur Rheinromantik“
Ahrweiler. Am Montag, 3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit, findet um 17 Uhr in der Ehemaligen Synagoge Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Altenbaustraße 12, der Liedernachmittag „An den Rhein, an den Rhein – Lieder und Texte zur Rheinromantik“ statt. Ausführende sind Katja Heydegger, Sopran, Frank Hoppe, Klavier, und Andreas Schütte, Rezitation. Gewidmet ist die Veranstaltung der Kulturlandschaft Rhein, die sich zwischen Rüdesheim und Remagen von ihrer schönsten Seite zeigt.
Bereits Ende des 18. Jahrhunderts bereist, hat sie nach und nach mit ihren vielen Burgruinen, Klöstern und beeindruckenden Naturschönheiten eine romantische Rheinbegeisterung ausgelöst, die zur Grundlage des bis heute bedeutsamen Tourismus in der Region wurde. Zum Programm „An den Rhein, an den Rhein“ gehören dabei bekannte, aber auch wenige bekannte Lieder romantischer Tonkünstler.
Bei der Zusammenstellung des Programms hat Heydegger nach geeigneten Schriften recherchiert und dabei einige weniger bekannte Stücke entdeckt, die möglicherweise erstmals seit langer Zeit wieder aufgeführt werden. Der poetische Geist der romantischen Dichter soll aber auch nicht zu kurz kommen, denn in der Phantasie der Menschen wurden die schönen Ufer des Rheins mit Märchen, Legenden und mythisch-historischen Überlieferungen reich versehen.
Die Zuschauer werden in Ergänzung zu den vertonten Texten Gedichte hören, die alle 1836 in der Sammlung „Rheinsagen“ von Karl Simrock in Bonn veröffentlicht wurden. Auch in die Malerei hielt der romantische Blick auf den Rhein seinen Einzug.
Zuletzt wird die Rolle des Flusses als Sehnsuchtsort und Identifikationsmoment der bürgerlichen Nationalstaatsbewegung des 19. Jahrhunderts beleuchtet.
Vernissage
Vor Beginn des Konzerts eröffnen die Maler Dimitrios Diamantis, Griechenland, und Fritz Engelhardt, Deutschland, um 14 Uhr mit einer Vernissage die Ausstellung ihrer Werke, die an diesem Abend zu sehen sind. (Eintritt frei).
Andreas Schütte.
