Allgemeine Berichte | 12.04.2022

Chor „Donum Dei“ Wachtberg und Chor „Cantamus“ Königswinter

Andacht zur Zeit mit Spenden für die Ukraine

Die beiden Chöre. Foto: privat

Wachtberg. Der Chor „Donum Dei“ aus Wachtberg und der seit Jahrzehnten mit ihm befreundete Chor „Cantamus“ aus Königswinter, beide unter Gesamtleitung ihrer Chorleiterin Anja Ziegelmeier, hatten sich dazu entschieden, trotz hoher Coronazahlen und trotz Widrigkeiten durch SängerInnenausfall die etwas außergewöhnliche musikalische Andacht zur Zeit gerade jetzt in dieser Passionszeit anzubieten und zu zeigen, wie wichtig gemeinsame Zeichen für Frieden und Versöhnung sind, um die Zeit, die jedem einzelnen zur Verfügung steht sinnvoll zu nutzen. Die musikalische Andacht wird in nächster Zeit noch einmal im Königswinterer Raum stattfinden.

Obwohl beide Chöre nur mit etwas weniger als der Hälfte ihrer Mitglieder auftraten, waren die ebenfalls leider, aber verständlicherweise in geringer Zahl erschienenen Zuhörer angetan von den Gedankengängen und Liedern, die passend zu den Themen ausgewählt wurden. Die Andacht begann mit dem Thema Frieden und wurde mit Liedern und Gebeten zum Frieden, auch gemeinsam mit den Gästen gesungen.

Danach wechselte die Thematik zur Wahrnehmung der Zeit, „warum vergeht sie manchmal schnell, warum manchmal langsam, wieso werden wir von der Zeit bestimmt, was ist mir wichtig, womit ich die Zeit fülle, was sagt das Evangelium dazu.“ Anja Ziegelmeier hatte zu diesem Thema das Lied „Zeit zu haben“ sowie den „Meer der Zeit-Kanon“ komponiert, das bereits zum Katholikentag 2000 in Hamburg veröffentlicht wurde. Sowohl „Donum Dei“ als auch „Cantamus“ sangen einige Stücke allein, aber auch einige Lieder gemeinsam im Wechsel mit Gebeten und Texten, auch ein Poetry Slam von Annika Junge zur Wahrnehmung der Quarantänezeit wurde vorgetragen. „Only time“ und „Heute hier, morgen dort „ beendete die Andacht. Eine Zuhörerin bemerkte: toll, mit wie wenig Leuten man so viel Musik machen kann“. Und ein Zuhörer meinte:“Die Texte und Lieder waren tiefgründig, abwechslungsreich und haben mich berührt, ich nehme einige Eindrücke und Gefühle mit nach Hause“. Der Spendenaufruf für „Lichtblicke“ und die notleidende Bevölkerung der Ukraine erbrachte die tolle Summe von 586,53 Euro, wobei auch noch die Möglichkeit besteht, weitere Spenden ans Pfarrbüro mit dem Stichwort „Musikalische Andacht zur Zeit“ zu richten.

Die beiden Chöre. Foto: privat

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