Andernach erneut als Fairtrade-Town ausgezeichnet
Andernach. Zum vierten Mal wurde Andernach als eine der knapp 800 Fairtrade-Städte in Deutschland ausgezeichnet. Erstmals im Jahr 2014 hatte Fairtrade Deutschland Andernach mit dem Titel „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet, der nur für jeweils die zwei Jahre lang gilt. Weltweit wächst die Gemeinschaft der engagierten Kommunen stetig an - über 2.200 Städte und Gemeinde in über 36 Ländern tragen bereits den Titel Fairtrade-Town, darunter in Japan, Schweden, Ghana, Brasilien und Costa Rica. Vor acht Jahren erhielt Andernach erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Dazu gehört, dass in der Verwaltung fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt wird, und dass die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten ist. Außerdem koordiniert eine Steuerungsgruppe alle Aktivitäten, und in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten.
Dass Andernach nun weiter diesem Kreis angehört, freut die Fairtrade-Steuerungsgruppe, in der Vertreter von Stadtverwaltung, der Politik, Handel und Vereinen zusammenarbeiten. „Fairer Handel funktioniert nur, wenn viele Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen an einem Strang ziehen, so wie es bei uns in Andernach der Fall ist“, so Dr. Hans-Georg Hansen, Vorsitzender der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Das Engagement für den fairen Handel will die Steuerungsgruppe auch in diesem Jahr sichtbar machen. So plant man etwa zusammen mit der Stadtverwaltung und der Deutschen Umweltstiftung die Durchführung der Ausstellung „KonsumKompass“. Aber auch Aktionen wie das jährliche öffentliche faire Frühstück vor dem historischen Rathaus sollen wieder auf den Gedanken des nachhaltigen und fairen Konsums aufmerksam machen.
