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Närrische Prominenz aus allen Stadtteilen kam zum traditionellen Prinzenempfang

Andernachs Stadtspitze und ihr Rat sind offenbar genauso „jeck“

01.03.2019 - 11:23

Andernach. Erst stürmten Uniformierte das Rathaus, forderten die Herausgabe der Stadtkasse, nur einige Wochen später waren es die goldenen Schlüssel zu den Toren der Stadt, die sich die Streitmächte zu eigen machten. Und jetzt das - dort wo früher, kluge Räte um meist ebenso kluge Entscheidungen im Sinne der Bäckerjungenstadt rangen, feierte die bunte militante Horde eine ausgelassene Party im zur DIsco umfunktionierten Ratssaal des Historischen Rathauses. Umsturz? Fake-News? Nein, Annenacher Faasenacht! Traditionell hatte die Stadt die Karnevalisten eingeladen, zusammen mit Andernachs Tollitätenpaar, den Stadtratsmitgliedern und der Stadtspitze eine „versöhnliche“ Sause bei Musik, Humor, Orden und Kölsch zu feiern. Alleinunterhalter Burkhard Mosen unterlegte musikalisch den beeindruckenden Einzug der närrischen Korps-Abordnungen, des Festausschusses und des Prinzenpaares samt Hofstaat. Der offen sein närrisches Talent in den „Ring“ werfende Oberbürgermeister Achim Hütten moderierte die „Versöhnungsfeier“ des Rates mit der Narrenwelt.


Feuchte Augen vor Lachen und viel Metall für die Brustkörbe


Viel Spaß hatten die zum Teil motto-gerecht (Disco) kostümierten Närrinnen und Narren bei den Darbietungen von Bühnenakteuren der vier Traditionskorps. Nina und Sebastian Schneider (Rot-Weiße-Husaren) klärten das Auditorium in der städtischen Arena u.a. über die Voraussetzungen für einen Karnevalsführerschein auf, die „Kleevkoorschte (Stadtsoldaten) Andrea Paulmann, Martina Eiden, Erika Schwickert und Vera Zerwas-Schneider nahmen musikalisch so manches ins Visier, die „Funkenboyz“ der Blauen Funken, Martin Zschiesche und Thomas Klein, nahmen sich des Themas „Liebe“ an und Udo Dames (Prinzengarde) vermittelte humorig seine Sicht der Dinge. Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz zeichneten folgende Karnevalisten für ihr langjähriges Engagement mit der Stadtspange 2019 aus: Hans Breuch, Hans-Josef Schommer, Adi Klöppel, Matthias Busenkell sen., Carsten Meyer und Jürgen Senft. Dem sollte dann ein wahres Ordensfeuer folgen: Festausschussorden, Prinzenorden und die, durch die ebenfalls in der „Disco“ anwesenden Präsidenten bzw. Vize-Präsidenten der RKK (Hans Mayer) und des BDK-Landesverbands (Dirk Wittersheim) verliehenen Auszeichnungen prangen nun auf so mancher Narrenbrust.

Emotional blickte Seine Tollität Prinz Tubak II, „Mit Pinsel und Quast in den Prinzenpalast“ auf die zurückliegende Zeit seiner Regentschaft mit Prinzessin Jessica I. zurück und dankte den anwesenden Vertretern der Karnevalsgesellschaften herzlich für die große Unterstützung. Eine schöne Idee: 110 Ehrenorden ließ das diesjährige närrische Aushängeschild Andernachs anfertigen. Sie sind jeweils ein Teil eines Mosaiks – alle zusammen ergeben das Gesamtbild. So fügt sich auch diese Auszeichnung, die am Abend an den Stadt- und Funkenkommandanten Hans-Peter Klein verliehen wurde, in das Anliegen des Prinzenpaares ein: „Mir zesamme, mir sain äens.“ Mit diesem, von allen Discobesuchern mitgesungenen Prinzenlied klang die dreistündige Mini-Sitzung im närrischen Ratssaal aus.

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Uwe Klasen:
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