Allgemeine Berichte | 14.07.2022

Schlemmerabend mit Ritterschlag auf dem Rhein

Andreas Noll ist der neue „Ritter der Tafelrunde“

Die Bad Breisiger Köche zauberten ein Menue „Feinheimisch“

Der neue Ritter Andreas Noll (Mitte) in Gesellschaft einiger Vorgänger v.l.: Emil Morsch (2013), Franz-Josef Schneider (2014), Christian Zock (2019), Peter Krupp (1996),Tilman Kerstiens (2001) und (v.r.) Bürgermeister Marcel Caspers, Holger Klemm, Leiter der Tourist-Info sowie Brunnenkönigin Corinna.  Fotos: HE

Bad Breisig. Nach zwei Jahren coronabedingter Abstinenz haben die quellenstädtischen Gastronomen nun wieder den Leistungsbeweis ihrer Kochkunst dargeboten. Unter Werner Pommer, dem Organisator und Vordenker der Bad Breisiger Küchenchefs, hatten sie zum traditionellen „Schlemmerabend“ geladen. Dazu hatten sie das elegante, entsprechend ausgestattete und liebevoll geschmückte Motorschiff „Stadt Vallendar“ aufgeboten. Hier trafen sich am warmen Sommerabend einige hundert Freunde guten Essens, dazu Sponsoren und Ehrengäste. Auch einige ehemalige „Ritter der kulinarischen Tafelrunde“ nahmen teil – für diese Auszeichnung wird alljährlich eine Galionsfigur und Förderer regionaler Kochkunst gewählt. Wortgewandt begrüßte Moderator Christian Erben die Gäste und gab zu Beginn des Törns das Mikrofon an Bürgermeister Marcel Casper, der nicht müde wurde, die Bedeutung Bad Breisiger Gastlichkeit ins rechte Licht zu rücken. In der Folge übernahmen die Küchenchefs die Regie. Sie zauberten in den nächsten Stunden ein 4-Gänge-Menue „rheinischer Art“ auf die Teller, das Bewunderung verdiente. In dieser Werbung für regionale Produkte tat sich bereits die Vorspeise hervor, ein „Carpaccio von Eifeler Rinder-Rauchfleisch“ mit regionalen Zutaten. Im 2. Gang wurde „Rheinisches Flusszander - Filet mit Himmel on Ääd“ gereicht. Der 3. Gang brachte „Ahrtaler Schlemmerröllchen vom Kalbsrücken“ auf die Teller. Als 4. Gang gab es „Breisiger Windbeutel“ - als ob es angesichts des umfassend opulenten Genusses noch solcher Selbstironie bedurft hätte. Auch bei begleitenden Getränken stand Regionales im Vordergrund: Weine von der flutgeschundenen Ahr und vom Rhein, dazu Mineralwasser aus der Vulkan-Eifel – alles war wie aus einem Guss. Passend dazu auch die musikalische Begleitung durch die Kölsche Cover-Band „Mätes&Bätes“ - da waren Mitsingen und tolle Stimmung angesagt. Der Magier „Steasy“ verzauberte die Gäste mit seinen Tricks und lustiger Unterhaltung. Im Mittelpunkt des Abends aber stand die nach zwei Jahren Wartezeit längst fällige Inthronisierung des neuen „Ritters der Tafelrunde.“ Im Vorfeld dazu ausersehen war Andreas Noll, Medien-Profi des Wittich-Verlages. Zuvor hatte sich Christian Zock, der letztjährige Ritter, für die erlebnisreiche Zeit als Galionsfigur der Bad Breisiger Gastlichkeit bedankt. Nun musste der zukünftig Geehrte vor der amtierenden Brunnenkönigin Corinna niederknien, um von ihr den Ritterschlag mit dem übergroßen Kochlöffel zu empfangen. Nach dieser launigen Zeremonie gab Andreas Noll seine „Regierungs-Erklärung am Mikrofon ab. Sie war im Wesentlichen eine Laudatio auf die Bad Breisiger Gastronomen, die zu unterstützen er sich bereit erklärte. Kurz vor Mitternacht endete die mit viel Fröhlichkeit verbundene Schifffahrt.-wf-

Gnadenlos wurde der neue Ritter mit dem Kochlöffel „geschlagen“.

Gnadenlos wurde der neue Ritter mit dem Kochlöffel „geschlagen“.

Der neue Ritter Andreas Noll (Mitte) in Gesellschaft einiger Vorgänger v.l.: Emil Morsch (2013), Franz-Josef Schneider (2014), Christian Zock (2019), Peter Krupp (1996),Tilman Kerstiens (2001) und (v.r.) Bürgermeister Marcel Caspers, Holger Klemm, Leiter der Tourist-Info sowie Brunnenkönigin Corinna. Fotos: HE

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