Allgemeine Berichte | 17.03.2025

Uli Weidenbach verrät mehr über das Making of des Filmerfolgs und die Akteure

Anekdoten hinter dem „Wunder von Bern“

Vortrag mit Filmausschnitten zu Gunsten der Hospiz-Stiftung Rhein-Ahr-Eifel

Kreis Ahrweiler. „Das Wunder von Bern“ ist Legende. Der Außenseiter-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen das ungarische Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz gilt selbst 70 Jahre später nicht bloß als ein Stück Fußballgeschichte, sondern als epochales Ereignis, das den nach dem verlorenen Krieg erstmals wieder startberechtigten Deutschen unverhofft zu neuem Selbstwertgefühl verhalf. Wiederaufleben ließ dieses „Wunder von Bern“ der gleichnamige Film von Sönke Wortmann aus dem Jahr 2003. Als Schauspieler sowie auch als Choreograf der Fußballszenen ist Uli Weidenbach aus Bad Neuenahr-Ahrweiler dabei gewesen.

Der Dokumentarfilmer und Journalist gibt am Freitag, 4. April, um 19 Uhr, im Sparkasseninformationszentrum Ahrweiler, Wilhelmstraße 1, Innenansichten über „Das Wunder von Bern“ preis. Seine Zuhörerschaft darf sich auf einen unterhaltsamen Abend mit Filmausschnitten und Anekdoten freuen. Uli Weidenbach verrät unter anderem, wie einzelne Szenen entstanden sind und welche Kuriositäten sich während des „Making of“ ereignet haben. Aus seiner Arbeit an Dokumentarfilmen über Fußballikonen von Gerd Müller bis Franz Beckenbauer und durch eigene Interviews mit den „Helden von Bern“ kann er auch über das Spezielle an den Spielertypen von einst berichten.

Die Zeitreise bleibt nicht in der Vergangenheit verhaftet. „Es wird nicht zuletzt darum gehen, was wir von damals für heute mitnehmen können, für den Sport aber auch an Erfolgsfaktoren darüber hinaus für unseren Alltag und unser Tun in Unternehmen, Vereinen und Verbänden“, so Uli Weidenbach. Und bei Interesse gibt er sicher Antwort auf die Frage, wie er als Abiturient aus Sinzig und gelernter Bankkaufmann eigentlich zum Fußball und zum „Wunder von Bern“ kam und zum international tätigen Regisseur und Filmemacher wurde.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Spenden erbeten. Wegen begrenzter Plätze ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich beim Hospiz-Verein Rhein Ahr, 02641/2077 969. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Leben und sterben lassen“ der Hospiz-Stiftung Rhein-Ahr-Eifel zum zehnten Geburtstag des stationären Hospizes im Ahrtal in diesem Jahr.

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