Allgemeine Berichte | 06.03.2026

Blick hinter die Akten

Angehende Verwaltungsexperten zu Gast im JUKZ Lahnstein

Durch das Kennenlernen der zahlreichen Angebote und der intensiven Netzwerkarbeit des JUKZ wurde verdeutlicht, wie wichtig die Schnittstelle zwischen kommunaler Jugendarbeit und Verwaltung für eine gelungene Integration ist.

Studentinnen und Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung Mayen besuchten das Jugendkulturzentrum Lahnstein, um sich mit der Arbeit für Geflüchtete und Migranten zu beschäftigen und im direkten Austausch wichtige Einblicke in Integrationsprozesse zu gewinnen.

Lahnstein. Studentinnen und Studenten der Hochschule für öffentliche Verwaltung Mayen besuchten kürzlich gemeinsam mit ihrem Dozenten Jürgen Maximini das Jugendkulturzentrum Lahnstein (JUKZ). Die Veranstaltung fand bereits zum sechsten Mal statt und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtung und Jugendkulturzentrum.

Im Rahmen der Projekttage des Fachstudiums 2 im zweiten Studienjahr der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz erhielten die angehenden Verwaltungsbeamten einen umfassenden Einblick in die Arbeit des JUKZ. Im Mittelpunkt standen dabei die zahlreichen Angebote der Einrichtung für Migrantinnen und Migranten sowie die intensive Netzwerkarbeit vor Ort.

Im Mittelpunkt des Tages stand der direkte Austausch mit Geflüchteten. In persönlichen Gesprächen berichteten diese von ihren individuellen Fluchtwegen, den Gründen für ihre Entscheidung, nach Deutschland zu kommen und von ihren ersten Erfahrungen nach der Ankunft. Themen wie Hoffnung, Herausforderungen und Neuanfang standen dabei ebenso im Raum wie die Frage, was Integration im Alltag tatsächlich bedeutet.

Motivation und persönliche Begegnungen fördern das Verständnis von Integration

In einer Vorstellungsrunde berichteten die angehenden Verwaltungsfachleute dann von ihrer Motivation, sich für eine Laufbahn im öffentlichen Dienst zu entscheiden.

Die Begegnung auf Augenhöhe trug dazu bei, auf beiden Seiten Barrieren abzubauen. Sie ermöglichte einen Blick hinter die jeweiligen Lebensgeschichten und machte deutlich: Jeder Mensch bringt seine eigenen Erfahrungen mit, die ihn dorthin geführt haben, wo er heute steht.

Pressemitteilung Stadt Lahnstein

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Durch das Kennenlernen der zahlreichen Angebote und der intensiven Netzwerkarbeit des JUKZ wurde verdeutlicht, wie wichtig die Schnittstelle zwischen kommunaler Jugendarbeit und Verwaltung für eine gelungene Integration ist. Foto: Hanna Weis / Stadt Lahnstein

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