Pflegestützpunkt Süd in der Goldgrube
Angehörige als „größter Pflegedienst“ im Blick der Politik
Dr. Anna Köbberling machte auf ihrer Sommerreise Station in Koblenz
Koblenz. Kürzlich war Dr. Anna Köbberling, MdL (Mitte) und ihre Mitarbeiterin Ksenia Stahle im Pflegestützpunkt Süd in der Goldgrube zu Gast.
In ihrer Sommerreise im Wahlkreis zum Thema Pflege besuchte die Politikerin in diesem Jahr verschiedene Koblenzer Einrichtungen und mobile Pflegedienste, spricht hier mit Einrichtungsleitungen, Pflegepersonal, Auszubildenden und Betroffenen, um die Ergebnisse dann mit in die politische Arbeit in Koblenz und Mainz zu nehmen. Schon lange ist dieser besondere Blick hinter die Kulissen aufschlussreich und unabdingbar für eine gute Meinungsbildung und Zusammenarbeit in die richtige Richtung. Christof Wölk vom Pflegestützpunkt Süd konnte im Gespräch zusammen mit dem DRK-Mittelrhein Geschäftsführer Volker Grabe und dem Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Leo Biewer erzählen, wie er Pflegenden und Gepflegten beratend zur Seite steht.
Themen und Wünsche im Blick behalten
Themen wie die Beratung und Koordinierung von Demenzbetreuung, Ehrenamt in der Pflege, Nachbarschaftshilfe, Unterstützung bei stationärer und ambulanter Pflege, aber auch die Pflege durch Angehörige wurden besprochen.
Leo Biewer führte aus, dass die auf der Karthause und in der Goldgrube eingesetzte Gemeindeschwester plus mit ihren Aktivitäten für hochbetagte Bürger mittlerweile nahezu unentbehrlich geworden ist. Eine Entlastung von all den privat pflegenden Angehörigen ist wichtig, um diese gesellschaftliche Unterstützung wertzuschätzen und auch in Zukunft zu erhalten. Denn ohne die geht es nicht, so Christof Wölk. Es war allen Teilnehmern wichtig, dass Bedarfe von der Politik gesehen und Hilfeleistungen in Zukunft unterstützt werden.
Dr. Köbberling versprach, diese Themen und auch konkrete Wünsche im Blick zu behalten und einige Vorschläge und Wünsche mit in die Gremien zu nehmen. Mehr Infos zu dem Angebot des Pflegestützpunkts Süd und zum Projekt Gemeindeschwester plus erhalten Interessenten unter www.drk-mittelrhein.de oder unter Tel. (02 61) 94 23 01 86.
Pressemitteilung DRK-Mittelrhein

Bedarfe von der Politik gesehen und Unterstützung von Hilfeleistungen in der Zukunft? Wunschträume.
Das einzige was daran stimmt,ist,dass dieser politische Blick hinter die Kulissen schon lange aufschlussreich sein "sollte".Ich finde allerdings an diesem Blick nichts besonderes.Auch die Anmerkung von Herrn BIEWER ist mehr als überflüssig.Fakt ist,dass pflegende Angehörige tatsächlich als "größter Pflegedienst",von der Politik bis dato im Stich gelassen,zu betrachten sind.Und Gemeindeschwestern wissen auch ohne unproduktive Bemerkungen von Herrn BIEWER das sie unentbehrlich sind.
Mein "Pflegedienst" für meine Mutter umfasste 10 Jahre, die ich trotz aller Widrigkeiten bis dato nicht missen möchte.Ich weiß daher wovon ich rede.
Also sollte man pflegenden Angehörigen bitte "politisches" Geschwätz ersparen.